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Protest

Gloria hält Plädoyer für den Mann

In einer katholischen Zeitung fordert die Fürstin, dem Mann die Würde zurückzugeben. Sie setzt auf die „klassische Familie“.

Gloria Fürstin von Thurn und Taxis strebt nach einem klassischen Familienbild. Foto: Armin Weigel/dpa
Gloria Fürstin von Thurn und Taxis strebt nach einem klassischen Familienbild. Foto: Armin Weigel/dpa

Regensburg.„Wenn wir uns den Vater zerstören, gibt es bald keine klassische Familie mehr, die dem christlichen Menschenbild entspricht“, sagt Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. In einem Gastkommentar für die Katholische SonntagsZeitung und Neue Bildpost fordert sie Frauen auf, sich in Zeiten der #MeToo-Debatte schützend vor ihre Männer zu stellen. „Nicht, um den Macho wiederzubeleben, sondern um dem Mann die Würde zurückzugeben, die er verdient.“

In dem Beitrag beklagt das Oberhaupt des Hauses Thurn und Taxis, der heterosexuelle Mann habe im Gegensatz zu Homosexuellen kein „gesellschaftspolitisches Standing“ mehr. „Schwule Männer sind durch den Zeitgeist quasi geadelt worden. Sie gelten als hip, fortschrittlich und modern.“ Auf den normalen Mann sehe man herab, als sei er ein Relikt aus längst vergangener Zeit.“ Nur die klassische Familie aus Vater, Mutter und Kind entspreche aber dem christlichen Menschenbild.

Im Juli finden auf Schloss Thurn und Taxis wieder die Schlossfestspiele statt. Hier finden sie das Programm.

Auch die #MeToo-Debatte nimmt die Fürstin zum Anlass, ihren Kommentar abzugeben. „Ein etwas plump vorgetragener Antrag kann mit einer Anzeige quittiert werden, ein gestohlener Kuss wird als Körperverletzung betrachtet.“

Die Fürstin ist für ihre extravaganten Outfits bekannt. Das hat sie bei den Schlossfestspielen im vergangenen Jahr getragen:

Die Schlossfestspiel-Outfits der Fürstin

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