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Jubiläum

Gotteshaus ist 50 Jahre alt geworden

Die evangelische Gemeinde feierte den Geburtstag der Kirche in Tegernheim. Über ein „Make up“ wird nachgedacht.
Von Petra Schmid

Pfarrer Klaus Weber mit seinen Kollegen Cordula Winzer-Chamrád und Magnus Löfflmann Fotos: Petra Schmid
Pfarrer Klaus Weber mit seinen Kollegen Cordula Winzer-Chamrád und Magnus Löfflmann Fotos: Petra Schmid

Regensburg.Die evangelische Kirchengemeinde St. Lukas lud zum Gemeindefest bei der Martin-Luther-Kirche in Tegernheim ein. Gefeiert wurde der 50. Geburtstag des Tegernheimer Gotteshauses. Mit über 180 Quadratkilometern ist St. Lukas flächenmäßig und mit etwa 5200 Gemeindegliedern größte Kirchengemeinde Regensburgs. Sie deckt das Stadtgebiet Regensburgs nördlich der Donau und östlich des Regens ab. Dazu kommt ein weitläufiges Gebiet donauabwärts bis hinter Wörth und hinauf bis hinter Brennberg. Die Martin-Luther Kirche ist neben der Lukas-Kirche in Regensburg zweites Gotteshaus im Sprengel.

Sie feiere zwar 50. Geburtstag, aber man könne bei der Martin-Luther-Kirche nicht von einem altehrwürdigen Haus sprechen, und es gebe auch keine Kirchenschätze, sagte Pfarrerin Cordula Winzer-Chamrád. Sie bezeichnete beim Festgottesdienst zum Jubiläum die Martin-Luther-Kirche als „alte Dame“ und sagte weiter: „Sind wir froh, dass wir sie haben.“ Eine Kirche sei ein guter Ort, um zu beten, Gutes zu hören und zu erleben, fasste die Pfarrerin zusammen. Als Erinnerung an den Jubiläumstag wolle man ein Bäumchen – einen Säulenapfelbaum – pflanzen, kündigte sie an. Martin Luther habe gesagt: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“

Während Pfarrer Klaus Weber betonte, dass ein Haus nicht nur aus Steinen bestehe, sondern es die Menschen seien, die ebenso wichtig seien. Er stellte die Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl vor. Die Luther-Kirche sei nun in die Jahre gekommen und man dürfe nun über ein „Make up“ sprechen, sagte er augenzwinkernd und bat die Besucher, ihre Ideen und Vorschläge, wie sie sich das Gotteshaus in 20 Jahren vorstellten, einzubringen.

Pfarrer Magnus Löfflmann übernahm es, die Festredner, unter anderem Donaustaufs Bürgermeister Jürgen Sommer, anzukündigen. Der Rathauschef versicherte, es herrsche bei den Gottesdiensten eine fröhliche und offene Atmosphäre – er fühle sich einfach wohl und überreichte wie die weiteren Gratulanten ein Geschenk. Nach dem umfangreichen Rahmenprogramm gestaltete Pfarrerin Christiane Weber die Abschlussandacht. Zuvor wurde das Apfelbäumchen gepflanzt.

Baugeschichte

  • Beginn:

    Im Jahr 1965 wurde das Grundstück, auf dem sich heute die Luther-Kirche befindet, an der Lutherstraße erworben.

  • Weihe:

    Das Fertighaus in Holzbauweise entstand im Jahr 1968. Am ersten Oktober fand die Weihe der Martin-Luther-Kirche statt.

  • Ausstattung:

    Die Glocke kam im Jahr 1971 dazu und sechs Jahre später zum Erntedankfest wurde die neue Orgel eingeweiht.

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