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Ehrenamt

Helfer sorgen für KiBü-Spaß

Beim Kinderbürgerfest am 1. Juli im Regensburger Stadtpark arbeiten viele Helfer mit – zum Beispiel die DLRG.
Von Kristin Winderl

In aufblasbaren Kugeln über den Weiher im Stadtpark laufen: Die DLRG macht das beim Kinderbürgerfest möglich.Archivfotos: altrofoto.de, mds
In aufblasbaren Kugeln über den Weiher im Stadtpark laufen: Die DLRG macht das beim Kinderbürgerfest möglich.Archivfotos: altrofoto.de, mds

Regensburg.Der 1. Juli wird dieses Jahr ein ganz besonderer Tag für die kleinen Bürger aus Regensburg und Umgebung. Denn dann findet das MZ-Kinderbürgerfest statt – heuer schon zum 90. Mal. Der Regensburger Stadtpark wird damit ein weiteres Mal zur Spielwiese für die junge Generation. Beim KiBü stehen nämlich die Kinder im Mittelpunkt.

Damit eine so große Veranstaltung für tausende Kinder gestemmt werden kann, braucht es die Unterstützung vieler Vereine und Organisationen: 38 sind es in diesem Jahr. Darunter ist zum Beispiel die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Regensburg, die sich heuer bereits zum wiederholten Male um die Kinder kümmert. Ihr Stand befindet sich am Ostufer des Weihers im Stadtpark und bietet den Gästen des KiBü Attraktionen am und im Wasser.

Das Programm des KiBü Regensburg am 1. Juli 2018:

Die Kinder können in aufblasbaren Kugeln über den Weiher spazieren, gemeinsam mit Mitgliedern der DLRG paddeln oder sich das Motorrettungsboot des Vereins aus nächster Nähe anschauen – inklusive reinsetzen und Blaulicht anschalten. Das Motorboot wird dabei aber an Land bleiben und nicht im Wasser im Einsatz sein, erklärt Max Naumann, der Einsatzleiter der DLRG Regensburg. „Dafür ist der Weiher zu klein – da würde ich einmal kurz Gas geben und wäre schon auf der anderen Seite“, meint Naumann lachend. Dass das Boot an Land bleibt, ist aber eigentlich nicht schlecht: Denn dafür können auch die ganz Kleinen, die bei den anderen Angeboten noch nicht mitmachen können, mal reinklettern, sich ans Steuer setzen und das Blaulicht bewundern.

Hier finden Sie einen Überblick des Geländes:

Alle helfen kräftig mit

Für die Organisatoren und Helfer bedeutet das KiBü aber natürlich nicht nur Spiel und Spaß. Dahinter steckt eine Menge Arbeit. Am KiBü selbst werden etwa 20 Helfer der DLRG von 8 Uhr morgens bis 19 Uhr in Aktion sein – und zwar ehrenamtlich. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen, erklärt Einsatzleiter Naumann. Da muss zum Beispiel erst einmal der Standplatz, den die DLRG am KiBü hat, genau besichtigt werden. Auch mit dem Gartenamt nehmen die Lebensretter Kontakt auf, denn am Ufer des Sees im Stadtpark wachsen viele Bäume und Pflanzen. Intern müssen Helfer gesucht und Material beschaffen werden, jeder muss eingewiesen werden, damit er am 1. Juli genau weiß, was zu tun ist. Falls es stark regnet und manche Attraktionen nicht durchgeführt werden können, braucht die DLRG einen Notfallplan.

Viele Eindrücke vom KiBü 2016 sehen sie hier:

Das MZ-Kinderbürgerfest im Regensburger Stadtpark

Schließlich werden alle nötigen Utensilien im voraus gepackt und auf einen Hänger geladen, damit man dann am KiBü-Tag direkt zum Aufbauen fahren kann. Klar: Auch für die Vereine macht das KiBü viel Arbeit. Trotzdem ist für Naumann klar: „Das schönste auf der Welt ist, wenn man sieht, wie zufrieden die Kinder sind. Für die glücklichen Kindergesichter lohnt sich der Aufwand.“

Highlight für die kleinen Gäste

Für den Wasserspaß sind bei der DLRG drei aufblasbare Kugeln im Einsatz, die der Verein extra für Veranstaltungen wie das Kinderbürgerfest angeschafft hat. Jedes Jahr ist das eine der ganz großen Attraktionen auf dem Kinderbürgerfest, alle Kinder wollen mal mit der Kugel übers Wasser laufen. Naumann erzählt, dass viele ohne Murren auch mal Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Eltern bekommen in dieser Zeit übrigens einen Kaffee von der DLRG oder können sich am Infostand über den Verein schlaumachen.

Dass es bei solchen Besucherzahlen zu Wartezeiten kommt, ist natürlich auch nicht verwunderlich: Beim KiBü 2016 haben 35 000 Gäste das Angebot im Stadtpark genutzt. Damit es nicht schon vor der Ankunft aufgrund von Staus und Parkplatzsuche zu Wartezeiten kommt, rät KiBü-Organisatorin Melanie Emmerl vom Medienhaus, mit dem Bus oder dem Fahrrad anzureisen. Die Buslinien 1, 6 und 11 fahren vom Hauptbahnhof/Albertstraße im Viertelstundentakt versetzt zueinander ab. Das Tages-Ticket 2, mit dem zwei Erwachsene einen Tag lang durch das gesamte Stadtgebiet fahren können, kostet fünf Euro. Dabei fahren eigene Kinder und Enkel (bis zum 15. Geburtstag) kostenlos mit.

Außerdem gibt es heuer erstmals an der Pindl-Schule einen Fahrrad-Parkplatz mit 200 Stellplätzen. Dieser ist vor Ort ausgeschildert. Das Abstellen der Fahrräder geschieht auf eigene Gefahr.

Das Programm des KiBü 2018 finden Sie hier!

Lesen Sie auch: Am 1. Juli feiert das Kinderbürgerfest im Regensburger Stadtpark ein Jubiläum. Ohne die Vereine wäre es undenkbar.

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