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Regensburg
Mittwoch, 26. September 2018 18° 1

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Hinterm Mausgrau steckt ein Prachtbau

Ein Schnuppern im neuen Bayern-Museum ergab: Man kann Bauklötze staunen – bis zu 17 Meter Höhe, denn so hoch ist das Foyer.
Von Heinz Klein

Regensburg.Wenn am Samstag Ministerpräsident Markus Söder zum Festakt anlässlich des Museumsfests Feierliches gesprochen hat, dürfen sich die Regensburger erste Eindrücke von ihrem neuen Museum holen. Und die werden gewaltig sein. Denn hinter der vielfach bekrittelten grauen Fassade steckt ein wahrer Prachtbau. Das riesige lichtdurchflutete Eingangsfoyer wirkt wie ein öffentlicher Platz und soll es auch sein, denn hier erstreckte sich einst der Hunnenplatz.

Exklusiv: Werfen Sie einen 360-Grad-Blick in das Foyer des Museums der Bayerischen Geschichte:

Das Foyer des Museum der Bayerischen Geschichte - Spherical Image - RICOH THETA

Man kann den von Lichtkuppeln in 17 Meter Höhe überdachten Platz jederzeit betreten und in ein bayerisches Wirtshaus abbiegen, sich in der 360-Grad-Panorama-Schau in 20 Minuten durch 1800 Jahre Geschichte beamen lassen oder mit der Rolltreppe hinauf in jene Museumsbereiche fahren, in denen auf 2500 Quadratmetern in Dauerausstellungen die jüngsten 200 Jahre Geschichte geboten werden. Erst dann muss eine Eintrittskarte gelöst und Eintritt bezahlt werden. Auch einen Museumsshop wird es übrigens geben.

Der Panoramaraum des Museums der Bayerischen Geschichte:

Panoramaraum Haus der Bayerischen Geschichte - Spherical Image - RICOH THETA

„In der Abendsonne nimmt die graue Keramikhaut eine goldene Farbe an.“

Peter Thumann, Leiter des Staatlichen Bauamts

Am Montag durften Pressevertreter zum ersten Schnuppern kommen und staunten in der 360-Grad-Panoramakuppel. Derweil nahm sich Peter Thumann, der Leiter des Staatlichen Bauamts in Regensburg, die Zeit, den MZ-Reporter durch die Baustellen des riesigen Hauses zu führen. Hinab ging’s in die Kellerfluchten, wo Klimatechniker noch mannshohe Zu- und Abluftrohre montieren. Das „Ingreisch“ des Bayernmuseums ist gewaltige Technik, die sich die Energie aus den Abwässern der Stadt holt und klimatechnisch feinsten Anforderungen der Klimastabilität gerecht werden muss, damit wertvolle Exponate nicht unter zu viel oder zu wenig Luftfeuchtigkeit leiden.

Alle Hintergründe und Informationen zum Museum der Bayerischen Geschichte finden Sie in unserem MZ-Spezial!

Ein Ausstellungsraum im Museum der Bayerischen Geschichte:

Ausstellungsraum Museum der Bayerischen Geschichte - Spherical Image - RICOH THETA

Die Räume der Gastronomie verraten noch nichts von ihrer künftigen Bestimmung und dienen derzeit als Materiallager. Während unten das Foyer für den Festakt auf Vordermann gebracht wird, herrscht auch in den oberen Raumfluchten noch pure Baustellenatmosphäre. Hier werden noch Estrichbeläge geschliffen und Deckenelemente montiert. Und in der benachbarten Bavariathek, in der es vor einem Jahr gebrannt, fängt man mit dem Innenausbau praktisch noch mal von vorne an.

Weitere 360-Grad-Bilder sehen Sie hier:

Außenansicht des Museums der Bayerischen Geschichte:

Außenansicht Museum der Bayerischen Geschichte - Spherical Image - RICOH THETA

So fügt sich das Museum der Bayerischen Geschichte in das Stadtbild ein:

Das Museum der Bayerischen Geschichte - Spherical Image - RICOH THETA

Künftiger Shop im Museum der Bayerischen Geschichte:

Künftiger Shop im Museum der Bayerischen Geschichte - Spherical Image - RICOH THETA

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Zahlen und Fakten zum Museum

  • Panoramafenster:

    72 Quadratmeter Glas geben den Blick frei auf den Dom. Das gewaltige Panoramafenster besteht aus drei Scheiben von je acht Meter Breite und drei Meter Höhe.

  • Viel Raum:

    79 000 Quadratmeter misst der umbaute Raum des Museums der Bayerischen Geschichte. Auf 3500 Quadratmetern Fläche werden Dauer- und Sonderausstellungen geboten.

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