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Regensburg
Sonntag, 23. September 2018 24° 7

Ausbildung

Karosseriebauer schafften erste Hürde

Ein Beruf mit großem Anspruch in Praxis und Theorie: 21 Prüflinge aus der Region wurden freigesprochen.

Die Prüfungsbesten im Gasthaus Krieger, Mariaort Foto: Wolfgang Ziegler
Die Prüfungsbesten im Gasthaus Krieger, Mariaort Foto: Wolfgang Ziegler

Regensburg.Bei der Freisprechungsfeier der Karosserie- und Fahrzeugbauinnungen Niederbayern und Oberpfalz im Gasthof Krieger, Mariaort, wurden 21 Prüfungsteilnehmer freigesprochen.

Der Obermeister der Karosserie- und Fahrzeugbauinnung von Niederbayern, Wolfgang Ziegler, begrüßte seinen Obermeisterkollegen aus der Oberpfalz, Markus Zollner, samt seinen Kollegen, die Vorstandschaft der Innung, die Vertretung der Handwerkskammer mit dem Bereichsleiter Wolfgang Reif sowie die Vertretung der Kreishandwerkerschaft Regensburg mit Kreishandwerksmeister Andreas Träg und seinem Stellvertreter Georg Bohrer.

Der Prüfungsausschuss mit dem Vorsitzendem Peter Faltl hatte wieder viel Fingerspitzengefühl bewiesen, als es an die Bewertung der Prüfungen ging. Oberstudiendirektor Herrn Reiner Sagstetter beglückwünschte ebenfalls die Jungfacharbeiter zu deren Berufsabschluss und die damit verbundene Möglichkeit, voll und ganz in der Berufs- und Arbeitswelt anzukommen. Er würdigte die Absolventen mit den Worten: „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der praktisch und theoretisch sehr hohe Ansprüche an sie gestellt hat. Als Karosserie- und Fahrzeugbauer oder Unfallinstandsetzer haben Sie vielfältige Aufgaben bewältigt, z. B. Schadensbeurteilung und Dokumentation, Fehlersuche, Instandhaltungsarbeiten an aktuellen Fahrzeugen aber auch an Oldtimern, Konservierungs- und Pflegearbeiten, Umrüstung mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen, Montage von speziellen Aufbauten und vieles mehr. Auch Stahlblech ist in Zukunft nicht mehr Regelwerkstoff von Karosserien. Neben dieser Fachlichkeit wäre in ihrem Beruf ohne Sorgfalt, handwerkliches Geschick, Verantwortungsbewusstsein und technisches Verständnis keine erfolgreiche Ausbildung möglich gewesen. Im Betrieb und in der Berufsschule hatten Sie die Möglichkeit diese Inhalte und Kompetenzen zu erlernen und Sie haben dieses Angebot erfolgreich wahrgenommen – sonst säßen Sie heute nicht hier.“

Kreishandwerksmeister Andreas Träg schloss sich im Namen des gesamten Handwerks ebenfalls den Gratulationen an. Gleich im Anschluss ging es an die Vergabe der Zeugnisse. Die beiden Obermeister Zollner und Ziegler übergaben mit dem Prüfungsvorsitzenden Peter Faltl die Zeugnisse. Dabei wurde auch der Prüfungsbeste Wiesenberger Christoph aus Eging am See besonders hervorgehoben und für seine besonderen Leistungen von den Innungen mit einem kleinen Präsent geehrt. Zum Schluss überbrachte der Obermeister der Innung Oberpfalz, Markus Zollner, seine Glückwünsche für die bestandene Prüfung und beendete die Feier.

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