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Regensburg
Freitag, 20. Juli 2018 30° 1

Bildung

Kinderbuch in zwölf Sprachen

Der Förderkreis der evangelischen Jugendsozialarbeit hat das Projekt ins Rollen gebracht. Die Idee entstand am Frühstückstisch.

Der ejsa-Förderkreis stellte das Kinderbuch-Projekt bei seiner Jahresversammlung vor. Foto: Vera Matschiner
Der ejsa-Förderkreis stellte das Kinderbuch-Projekt bei seiner Jahresversammlung vor. Foto: Vera Matschiner

Regensburg.Ganz im Zeichen des Familienzentrums stand das Rahmenprogramm der Förderkreis-Jahresversammlung der Evangelischen Jugendsozialarbeit Regensburg (ejsa). Dort wurde exklusiv das Bilderbuch mit dem Titel „In meiner Welt – dort gibt’s in allen Ecken jede Menge zu entdecken“ vorgestellt. Ziel des Buches ist es, Familien früh für Bildung zu gewinnen. Mit seinen bunten Bildern soll es Kinder und Eltern auf eine Entdeckungsreise mitnehmen und die Freude am Lesen und Erzählen wecken. Die mehrsprachigen Texte bieten einen Anreiz, sich in der Familiensprache neugierig auf die Suche zu machen.

Konzipiert und gestaltet wurde das Buch von ehrenamtlichen Mitarbeitenden im ejsa-Familienzentrum, das ein Treffpunkt für Familien unterschiedlichster Herkunft, Religion, Sprache und Kultur ist. „Ich sehe diese Vielseitigkeit und Internationalität als große Chance und Reichtum“, erklärte Sabine Wunderlich, die Leiterin des ejsa-Familienzentrums. Auch die Entdeckung der beiden Künstlerinnen Antonie Bäumler und Clara Nielsen sei praktisch am Frühstückstisch im offenen Treff passiert. „Begeistert von Antonies Bildern und Claras Poesie tauchte die Idee zu einem gemeinsamen Buch auf“, sagte Wunderlich. Ihr Dank galt neben den beiden Künstlerinnen ebenso den weiteren engagierten Müttern, die die Texte ehrenamtlich in insgesamt zwölf Sprachen übersetzten. Mit Unterstützung der Stiftungen der Stadt Regensburg und weiterer Privatpersonen konnte die Qualität als Hardcover-Buch verbessert werden, „was natürlich gerade bei einem Kinderbuch von Vorteil sei“, betonte Wunderlich.

Aktionen wie dieses Buchprojekt zeigen, wie wichtig neben öffentlichen und kirchlichen Mitteln auch Spenden für die Arbeit der ejsa Regensburg sind. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet seit 15 Jahren der Förderkreis, der mit verschiedenen Aktionen und Benefizveranstaltungen Gelder für die Institution einwirbt. Über die Auszeichnung als „Spender des Jahres 2017“ durften sich Barbara Lang und Christian Düring für ihre großzügige zweckgebundene Zuwendung an das ejsa-Wohnprojekt für junge Geflüchtete freuen.

„Seit der Gründung hat sich viel getan“, resümierte Dr. Alfred Lechner, Sprecher des Förderkreises für das Jahr 2017, der sein Amt an seinen Nachfolger Hubert Völkl weitergab. Hans-Jürgen Fehrmann, Geschäftsführer der ejsa Regensburg, veranschaulichte mit Bildern und Zahlen die Entwicklung der ejsa. So konnte in 2017 eine erneute Steigerung sowohl des Haushaltsetats auf mittlerweile 3,3 Millionen Euro als auch der Personalzahl auf 128 Mitarbeitende verzeichnet werden.

Beim Ausblick auf das Jahr 2018 hob Fehrmann den Benefizlauf im Rahmen des Regensburg Marathons hervor und lud die Anwesenden zur Unterstützung der Aktion ein. Ziel sei es, über fünf Läufer insgesamt 100 Spender und einen Erlös von 10000 Euro zu generieren. Damit soll ein neuer Tartan-Belag für den Sportplatz des Jugend- und Familienzentrums finanziert werden.

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