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Regensburg
Mittwoch, 21. Februar 2018 3

Soziales

Lions-Club spendet für Familienpaten

Die Gruppe des Kinderschutzbundes hatte bei einer Sonntags-Matinee im Regensburger Turmtheater gesammelt.

Die Vertreter der Lions-Clubs Johannes Kepler Regensburg und Oberpfälzer Jura übergaben an Fraucke Riegelsberger (Mitte) und Elfi Esser (2. v. r.) einen Scheck über 1000 Euro. Foto: Lex

Regensburg.Der Lions-Club Johannes Kepler Regensburg, vertreten durch Gründungspräsidentin Hannelore Queck, übergab zusammen mit seinem befreundeten Lions-Club Oberpfälzer Jura an Fraucke Riegelsberger und Elfi Esser von der Abteilung Familienpaten des Kinderschutzbundes einen Scheck in Höhe von 1000 Euro.

Die Summe war bei einer Sonntags-Matinee im Regensburger Turm-Theater zusammengekommen, wo das Stück „Honigmund“ aufgeführt wurde.

72 Gäste hatten großen Gefallen an dem Stück und spendeten fleißig. Wie Elfi Esser erklärte, werde das Geld in die Ausbildung der Familienpaten gesteckt. Diese Ausbildung an fünf Wochenenden koste sehr viel Geld. Allerdings müsse eine fundierte Ausbildung sein, um Familien, die in Schieflage geraten sind, helfen zu können.

Wie notwendig diese Arbeit ist, zeigt sich an der Tatsache, dass in Kelheim eine weitere Familienpaten-Gruppe des Kinderschutzbundes binnen kürzester Zeit 21 ernsthafte Anfragen von Familienpaten in spe bekommen hat. Hinweise, wo zu helfen ist, erhält der Kinderschutzbund teilweise von den Jugendämtern oder aber von Familienangehörigen – meist den Großeltern –, die sehr genau spüren, wenn etwas nicht stimmt. „Die Betreuung in den Familien ist vielfältig – angefangen bei Behördengänge, bei denen wir unterstützend tätig werden. Meist ist aber auch nur die Hilfe bei den Hausaufgaben gefragt“, sagt Fraucke Riegelsberger.

Die Kooperation der beiden Lions-Clubs trug bereits Früchte. So konnten unter anderen der Cantemus-Chor, das Autonome Frauenhaus Regensburg und andere Projekte finanziell unterstützt werden. „Wir würden ja gerne mehr Geld spenden, aber wir sind ein kleiner Service-Club und erwirtschaften nicht so viel wie andere, größere Clubs“, rechtfertigte Hannelore Queck die Spendensumme. Doch es kommt nicht auf die Größe der Summe an, sondern vielmehr darauf, dass etwas getan wird. Hier sind die beiden Lionsclubs findig.(stl)

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