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Premiere

Makerday machte Schülern großen Spaß

Löten, programmieren, konstruieren: Schüler konnten beim ersten Makerday bei BMW kostenlos an Technik-Workshops teilzunehmen.

Maker unter sich: Teilnehmer zeigen Ausbildungsleiter Bernhard Brei ihr autonom fahrendes Modellauto. Foto: BMW Group
Maker unter sich: Teilnehmer zeigen Ausbildungsleiter Bernhard Brei ihr autonom fahrendes Modellauto. Foto: BMW Group

Regensburg.Makerday? Noch wissen die wenigsten, was sich dahinter verbirgt. Das dürfte sich bald ändern: Die Premiere der neuen Veranstaltung für Schüler im BMW Group Werk Regensburg war aus Sicht der Beteiligten ein voller Erfolg. 18 Schüler, darunter fünf Mädchen, nutzten die Gelegenheit, im Automobilwerk Industrieluft zu schnuppern und spannende Projekte mitzugestalten. Für das kommende Jahr ist nun eine Fortsetzung geplant, heißt es in einer Pressemitteilung der BMW Group.

Ein Tag voller Konzentration und Begeisterung

Die angebotenen Workshops mit den Themenstationen 3D-Druck, Robotik, Programmieren und Elektronik stehen für den Kern des Makerday: Ideen haben, Ideen verfolgen, Ideen umsetzen – „Machen eben“. Die Teilnehmer im Alter zwischen 14 und 17 Jahren hatten sich mit einem Motivationsschreiben für die kostenlose Veranstaltung beworben. Wieviel Talent und Lust sie dann einbrachten, war bei den Projektarbeiten in den Räumen der BMW-Ausbildung an allen Werktischen zu spüren. Voller Konzentration und mit spürbarer Begeisterung zeigten die Tekkies, was sie drauf haben: Während die einen das autonome Kleinfahrzeug „Escape“ zusammenbauten, programmierten die anderen den Einplatinen-Computer Arduino. Abwechslungsreich war auch das Rahmenprogramm – die jungen Tüftler machten intensiv Bekanntschaft mit einer Indoor-Drohne, einem BMW i3 und einem Rolls-Royce, der gleichfalls von der BMW Group produziert wird.

Spannende Begegnung für beide Seiten

Entwickelt wurde der Makerday von der Berufsausbildung im BMW-Werk; unterstützt wurde die Veranstaltung vom Filialisten Conrad Electronic, der Bausätze für die Projekte beisteuerte. Am Ende freuten sich beide Unternehmen, wie begeistert die Schüler den neuen Zugang zur Technik angenommen haben. „Zu sehen, wie kreativ die Jugendlichen mit technischen Herausforderungen umgehen, ist für uns immer wieder ein tolles Erlebnis“, so Jeanett Tschiersky, Director Education bei Conrad Electronic. „Und auch wir haben viel gelernt – der Makerday ist spannend für beide Seiten“, ergänzte BMW-Ausbildungsleiter Bernhard Brei.. Für Brei ist das Konzept, Schülern eine Begegnung ohne Konkurrenzdruck und ohne Bewerbungssituation zu ermöglichen, aufgegangen. Nicht ausgeschlossen also, dass man den ein oder anderen Maker irgendwann im BMW Group Werk Regensburg als Azubi wiedertrifft.

Tag der offenen Berufsausbildung, Bewerbungsstart am 1. August 2018

Über alle Möglichkeiten einer Berufsausbildung bei BMW können sich Schulabgängerinnen (wie Schulabgänger) bei einem „Tag der offenen Berufsausbildung“ am Samstag, 21. Juli 2018, von 9 bis 13 Uhr im BMW Group Werk Regensburg informieren. Im Internet unter http://bmw.jobs/schueler können Tipps zur Bewerbung abgerufen werden. Bewerbungsstart für einen Start ins Berufsleben zum September 2019 ist bereits am 1. August 2018.

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