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Wissenschaft

Mint-Girls treffen ISS-Astronauten

Im Vorfeld hatten die Regensburgerinnen für die Raumstation Musik gemacht – nach dem dritten Keplerschen Gesetz.

ISS-Astronaut Paolo Nespoli freute sich, die Mint-Girls persönlich kennenzulernen. Foto: DLR Oberpfaffenhofen/André Stöcker
ISS-Astronaut Paolo Nespoli freute sich, die Mint-Girls persönlich kennenzulernen. Foto: DLR Oberpfaffenhofen/André Stöcker

Regensburg.Die Mint-Girls Regensburg haben jetzt bei einem „meet-and-greet“ auf der Kommandobrücke des Galileo-Control-Centers des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen den ISS-Astronauten Paolo Nespoli getroffen. Der Italiener ist seit Dezember vergangenen Jahres nach 139 Tagen auf der Internationalen Raumstation ISS wieder auf der Erde.

Bei seiner dritten Mission im Weltall hatten ihm die Mint-Girls ein Konzert mit ganz besonderer astronomischer Bedeutung beschert, als sie im November 2017 von der Raumfahrt-Kontrollstation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt aus das „Planetenkonzert“ live für die Besatzung der ISS zu spielten. Zeuge des Konzerts wurden weltweit auch die anderen ISS-Bodenstationen.

Bei dem „meet-and-greet“ verdeutlichten die Mint-Girls, dass die Idee zu dem Konzert auf den Gesetzen des Astronomen Johannes Keplers beruht. In den Schriften „harmonices mundi“ beschrieb Kepler, dass sich in den Umlaufzeiten der Planeten oder den Geschwindigkeitsunterschieden zwischen dem sonnennächsten und sonnenfernsten Punkt eines jeden Planeten Zahlenverhältnisse verstecken, die bestimmten Intervallen in der Musik entsprechen. Gemeinsam mit Dr. Michael Braun vom Lehrstuhl für Musikwissenschaft der Universität Regensburg hatten die Mint-Girls Regensburg das dritte Keplersche Gesetz in Musik umgesetzt.

Mit der Initiative Mint-Girls wollen die Projektleiter Dr. Stephan Giglberger, Mint-Beauftragter der Universität Regensburg, und Dipl.-Päd. Univ. Armin Gardeia, Leitung Junge Hochschule der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, Mädchen und junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Phänomene begeistern. Im letzten Jahr hatten sich die 16 Teilnehmerinnen des Projektes Mint-Girls Regensburg intensiv mit „Musik und Kommunikation“ auseinandergesetzt.

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