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Regensburg
Donnerstag, 16. August 2018 30° 1

Musik

Mundartfestival steigt am Wochenende

Groß und klein, laut und leise, besinnlich und groovig: Das Fest in Stadtamhof lässt sich nicht in eine Schublade stecken.

Beim Mundartfestival stehen kreative Singer und Songwriter auf der Bühne. Foto: Archiv
Beim Mundartfestival stehen kreative Singer und Songwriter auf der Bühne. Foto: Archiv

Regensburg.Auf dem St. Katharinenplatz vor den Toren des Spitalgartens ertönen am Wochenende rockige und bluesige Klänge, gepaart mit bayerischen Texten. Das mittlerweile 16. Mundartfestival steigt am Samstag, 2. Juni, ab 17 Uhr und am Sonntag, 3. Juni, ab 14 Uhr. Die MundArtAgeh lädt zusammen mit dem Veranstalter, der Spitalbrauerei um Willi Koller, ein. Die mittlerweile schon legendäre Intimität des Platzes und der Bühne sowie die Nähe von Künstler und Publikum bieten wie immer ideale Rahmenbedingungen als Musik-Spielplatz mit seinem fast dörflichen Charakter.

Los geht es mit Scherbenviertel

Das Programm eröffnet am Samstag um 17.30 Uhr die Regensburger Band Scherbenviertel. In teilweise bissig-sarkastischer Art und Weise werden Themen des Alltags besungen, wobei mit eingängigen Balladen und Bluessongs auch diese Genres nicht zu kurz kommen. Weiter geht’s mit der Donkeyhonk Company aus der Gegend um Aichach. Sie präsentieren eine wilde und ungezügelte Mischung aus Folk, Blues, Rock und Punkrock, Songwriting à la Tom Waits oder Seasick Steve, mit bayerischen Texten.

Die Besucher dürfen sich auch heuer wieder auf eine bunte Bandauswahl freuen. Foto: Archiv
Die Besucher dürfen sich auch heuer wieder auf eine bunte Bandauswahl freuen. Foto: Archiv

Es folgt Garopa. Das sind zwei schlaksige Niederbayern: Tingletangle & Goorgoorlu, der eine ein Turm von einem Sänger, der andere ein Turm von einem Drummer, vereint durch ihre Liebe zu Afrika. Nichts ist ihnen wichtiger, als in ihrer ebenso geliebten Heimat das Bild dieses Kontinents neu zu malen. Den Samstagabend beschließen Skavaria, ebenfalls aus Regensburg mit ansteckendem „Balkanskareggaefunkgemetzel“, ebenfalls – wer hätte das gedacht – mit bayerischen Texten. Dazu die Tanzschuhe nicht vergessen!

Am Sonntag geht es um 14.30 Uhr weiter

Am Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr will Kopfeck als erstes mit dem Konzept Austropop meets BayernRock ganz tief die alpenländische Seele erklingen lassen. Die urwüchsige Kraft der Bairischen Sprache, dazu die geballte Power moderner Pop- und Rockmusik – das passt zusammen.

Mehr Infos gibt es unter www.mundartfestival-regensburg.de

Die Isarschiffer folgen ihnen als Duo mit lustigen Couplets im traditionellen Stil der großen bayerischen Volkssänger, akrobatischer Wortwitz valentinscher Prägung, moderne Elemente wie Beatbox, Slapstick und Minimalistik-A-Capella, viele Instrumente, fast alle mit dem Mund. Kraut und Ruhm stellen sich die Frage, ob Dope & Fame wirklich alles ist, wonach die Jugend heutzutage noch strebt. Zumindest gilt das nicht für die sechs jungen Musikanten aus dem Herzen Bayerns, die sich Querbeet durch die Musik-Landschaft, von Reggae über Hiphop bis hin zu Rock’n’Roll ackern. Es folgt eine Frau: Sabine Stieger. Mit Hadé, vier Jungspunden aus dem Bayerischen Woid, die sowohl tiefgründig melancholische als auch absolut ausnahmslos optimistische Lieder mit Überzeugung präsentieren, endet das 16. MundArtFestival am Sonntagabend.

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