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Regensburg
Sonntag, 23. September 2018 19° 4

Brauch

Narragonia sagt Servus zum Fasching

Für die Narrenzunft endet eine kurze, aber heftige Session: Zum Schluss wurden die Geldbeutel in Regensburg ausgewaschen.
Von Tino Lex

Beim Geldbeutelwaschen gaben die Narren die Stadtschlüssel dem Vertreter der Stadt, Dr. Thomas Burger (links im Vordergrund), zurück. Foto: Tino Lex
Beim Geldbeutelwaschen gaben die Narren die Stadtschlüssel dem Vertreter der Stadt, Dr. Thomas Burger (links im Vordergrund), zurück. Foto: Tino Lex

Regensburg.Mit dem traditionellen Geldbeutelwaschen an der historischen Wurstkuchl unter der Steinernen Brücke ist die diesjährige Faschingssession der Narragonia Karnevalsgesellschaft am Aschermittwoch um 11.11 Uhr in Regensburg zu Ende gegangen.

Prinzessin Sarah I. und Prinz Franz IV. gaben dem Vertreter von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Scharzfischer, Dr. Thomas Burger symbolisch mit der Übergabe der Schlüssel die Regentschaft über die Stadt zurück, die mit dem Sturm auf das Rathaus an die Narragonia Karnevalsgesellschaft begonnen hatte. An der Steinernen Brücke wünschte sich die Vorstandschaft der Narragonia mit Burger den Erhalt von Fasching, Frohsinn und Heiterkeit. Die Anwesenden hielten an langen Angelschnüren befestigte Geldbeutel in die Donau. Gemäß einer alten Tradition soll das Wasser Münzen in die nach dem Fasching leeren Geldbörsen spülen.

Traditionelles Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch

„Die Narragonia-Karnevalsgesellschaft blickt auf einen kurzen aber heftigen Fasching zurück“, sagte Vizepräsident Dietmar Winterberg. Der Kehraus sei am Faschingsdienstag in der Turnhalle der SG Walhalla sehr schön gewesen, wie auch der anstrengende, weil kurze Fasching. „Schade, dass der Fasching in diesem Jahr so kurz war“, waren sich Kinderprinzenpaar, Seniorenprinzenpaar und Prinzenpaar einig. Der besondere Höhepunkt war in diesem Jahr der lang geplante Faschingszug, der wieder in Regensburg stattfand und zu dem mehr als 20 000 Gäste kamen. Winterberg lobte besonders die „bombastische Stimmung“ unter den Besuchern. Die Narragonia hatten ihren Faschingswagen in mühevoller Kleinarbeit in mehreren hundert Arbeitsstunden gefertigt. Zukünftig wird das Narrenschiff auf vielen weiteren Faschingszügen zu sehen sein. Vizepräsident Winterberg berichtete außerdem: „Alle Bälle waren ausverkauft.“ Besonders groß war der Zulauf zum Hof- und Diplomatenball.

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