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Drogenhilfe

Neuer Knoten im Netzwerk der Hilfe

Hilfe für Suchtkranke: DrugStop eröffnete den Kontaktladen „Akut“ in Regensburg nach einem Jahr nun ganz offiziell.

Die Geschäftsleitung bedankt sich mit Blumen beim Vorstand für das ehrenamtliche Engagement. Hanna Schifferl
Die Geschäftsleitung bedankt sich mit Blumen beim Vorstand für das ehrenamtliche Engagement. Hanna Schifferl

Regensburg.Seit einem Jahr gibt es den Kontaktladen „Akut“ von DrugStop Drogenhilfe als niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Menschen mit Suchterkrankung. Jetzt wurde die Einrichtung offiziell eröffnet. Eine große Zahl von Gästen aus Politik, dem Netzwerk der sozialen Arbeit, Unterstützern und Interessierten, Nachbarn sowie einige aus den Reihen derer, die die Einrichtung nutzen, informierten sich über die Angebote und tauschten sich bei einem Buffet und Jazzmusik aus. Da der Kontaktladen von Bezirk, Stadt und Landkreis finanziert wird, brachten Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger Grußworte mit. Sie betonten die gesellschaftliche Verantwortung auch für diesen Bereich der Gesundheitsfürsorge und würdigten die Arbeit in der Einrichtung.

Da die Streetworkangebote von DrugStop und der Caritas in dem Kontaktladen zusammengeführt wurden, sprach Dr. Stefan Gerhardinger für den Kooperationspartner Caritas. Dr. Georg Walzl lobte in seiner Funktion als Bayerischer Drogenbeauftragter die engagierte Arbeit der Regensburger Drogenhilfe und betonte die vorbildliche Entwicklung der letzten 18 Jahre.

Dr. Willi Unglaub und Marion Hoffmann-Plank, Vorstände von DrugStop Drogenhilfe e.V., gaben Einblick in die Entstehungsgeschichte des Kontaktladens und beschrieben die grundsätzliche Haltung in der Arbeit mit den Besuchern: Wertschätzung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe in einer vertrauensvollen und geschützten Atmosphäre. Überlebenshilfe, Unterstützung in der Alltagsbewältigung und Beschäftigungsmöglichkeiten nannte Maria Heilmeier, Leiterin des Kontaktladens, als wesentliche Angebote. der Einrichtung. Außerdem hob sie die gute Kooperation mit anderen Einrichtungen hervor. Pater Clemens Habiger mahnte in eindringlichen Worten zu einem menschenwürdigen Miteinander. Der Kontaktladen ist der erste und bisher einzige im ostbayerischen Raum. Dieser neue Knoten im Netzwerk der Drogenhilfe ist ein wichtiger Schritt auf das Ziel hin, Menschen mit Suchtproblemen nicht auszuschließen, sondern mit ihnen und ihrer Erkrankung verantwortlich, wertschätzend und unterstützend umzugehen.

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