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Regensburg
Freitag, 23. Februar 2018 2

Beobachtung

Orion ist Prunkstück am Nachthimmel

Der namensgleiche Nebel ist schon mit dem Fernglas zu sehen. Seine drei „Gürtelsterne“ können als Wegweiser am Himmel dienen.

Grafik: MZ-Infografik

Regensburg.Alle sechs klassischen Wintersternbilder sind am Abend vollständig aufgegangen: Fuhrmann, Stier, Orion, Großer und Kleiner Hund sowie die Zwillinge. Ihre auffallenden Hauptsterne umschreiben eine riesige Figur, die als himmlisches Markenzeichen dieser Jahreszeit gilt: das „Wintersechseck“. Herbstliche Sternbilder wie Pegasus, Andromeda (mit der hellen Andromedagalaxie) und Fische sind schon weit nach Westen abgerückt. Die Sternkarte zeigt den Anblick des Himmels in Richtung Süden um Mitte Januar gegen 20 Uhr.

Prunkstück des Abendhimmels ist der Orion. Seine drei auffallenden „Gürtelsterne“ können als Wegweiser am Himmel dienen: Verlängert man sie nach rechts, trifft man zunächst auf den V-förmigen Kopf des Stieres mit dem orangegelblichen Stern Aldebaran und den Hyaden („Regengestirn“). Noch weiter in dieser Richtung findet sich der sehr markante Sternhaufen der Plejaden („Siebengestirn“). Verlängert man den Gürtel des Orion nach links, trifft man auf den hellsten Stern des Himmels, Sirius im Großen Hund. Unterhalb der Gürtelsterne befindet sich der „Orionnebel“, eine riesige leuchtende Gas- und Staubwolke; er kann schon mit kleinen Ferngläsern erkannt werden. Am Abendhimmel gibt es weiter keine Planeten zu sehen, dafür wird man morgens von Jupiter, Saturn, Mars und Merkur begrüßt.

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