mz_logo

Regensburg
Sonntag, 20. Mai 2018 23° 4

Gewalt

Polizisten haben Krankenhaus verlassen

Nach den Attacken in Regensburg sind die Beamten weiter nicht dienstfähig. Das verkündete die Polizei am Dienstagvormittag.

In den Regensburg Arcaden griffen Jugendliche einen Polizisten an und verletzten ihn dabei schwer. Er liegt weiter im Krankenhaus. Foto: Lex

Regensburg.Bei vier Attacken wurden am Wochenende innerhalb von sieben Stunden mehrere Polizisten verletzt, zwei davon schwer. Nun haben die beiden verletzten Polizisten das Krankenhaus am Montagnachmittag verlassen. Die Beamten seien jedoch weiterhin nicht dienstfähig, heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz.

Laut Polizei hat ein 17-Jähriger einem von ihnen bei einer Kontrolle im Obergeschoß der Regensburg Arcaden gegen den Kopf getreten, ein weiterer schlug mit der Faust auf ihn ein. Der Beamte erlitt eine Platzwunde über dem Auge, eine Gehirnerschütterung und eine Schädelprellung. Einem anderen Polizisten wurde bei einem Angriff während eines Einsatzes wegen Ruhestörung auf einer Privatparty der Knöchel gebrochen.

Die Einsätze vom Wochenende haben selbst bei erfahrenen Regensburger Beamten Spuren hinterlassen. Wir sprachen mit einem.

17-Jähriger in U-Haft

Entgegen anderslautender Kommentare in den sozialen Medien, weist die Polizei darauf hin, dass sich der tatverdächtige 17 jährige Afghane weiterhin in Untersuchungshaft befindet. Der Ermittlungsrichter erließ am Sonntag wegen des Vorwurfs eines versuchten Tötungsdelikts Untersuchungshaftbefehl. Der 17-jährige Afghane wurde in eine JVA gebracht.

Diese Tritte treffen doppelt, meint unser Autor Norbert Lösch. Lesen Sie hier seinen Kommentar.

„Die Ermittlungen sind aufwendig“, sagt Polizeisprecher Dietmar Winterberg. Unter anderem wertet die Kriminalpolizei etwa Spuren oder Zeugenaussagen aus. Außerdem wird überprüft, ob es Videoaufnahmen von dem Vorfall gibt. Inzwischen bittet die Kriminalpolizei die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Angaben zu Tätern oder dem Tathergang machen kann, soll sich unter Telefon (0941) 5 06 28 88 bei der Kripo melden. (ke)

So geht die Polizei mit Übergriffen auf Beamte um:

So geht die Polizei mit den Übergriffen auf die Be

Lesen Sie auch: In Bayern nimmt die Zahl der Übergriffe auf Polizisten stetig zu. Oft sind es Routinekontrollen, die aus dem Ruder laufen.

Das sagen Regensburger Persönlichkeiten über die Übergriffe auf die Ordnungshüter:

Und das sind die Meinungen der Bürger:

Regensburger äußern sich zur Gewalt gegen Polizist

Weitere Meldungen aus Regensburg lesen Sie hier.

Aktuelles aus der Region und der Welt gibt es über WhatsApp direkt auf das Smartphone: www.mittelbayerische.de/whatsapp


Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht