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Regensburg
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Bildung

Preise an Lehrer verliehen

Engagement in der Schule lohnt sich – auch für Lehrer. Fünf Gewinner waren in Regensburg auf dem ersten Platz.

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gratulierte den fünf Preisträgern im Kulturzentrum Leerer Beutel. Foto: Adler
Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gratulierte den fünf Preisträgern im Kulturzentrum Leerer Beutel. Foto: Adler

Regensburg.Engagierte Lehrerinnen und Lehrer würdigte die Druckerei Aumüller am Montag im Kulturzentrum Leerer Beutel. Der Aumüller Schulpreis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre an Lehrkräfte sowie für Projekte aus dem Stadtgebiet verliehen.

„Hat dieser Preis noch seine Berechtigung, setzt er noch positive Impulse?“, fragte Stefan Aumüller bei der Begrüßung. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer antwortete darauf mit einem klaren „Ja“. „Ich habe großen Respekt vor dem, was alle Lehrerinnen und Lehrer leisten, in allen Schulformen“, sagte sie. Die Jury bestand aus je einem Vertreter der Schulformen Grund- und Hauptschule, Realschule und Gymnasium sowie der Firma Aumüller. Bei den Preisträgern herrschte Einigkeit, dennoch sei es eine schwierige Entscheidung gewesen. Daher gab es dieses Jahr eine Besonderheit: Es wurden fünf erste Plätze mit je 2000 Euro Preisgeld prämiert. Außerdem erhielten fünf weitere Projekte Anerkennungsurkunden.

Die Preisträger zeigten in ihrer Vielfalt, wie kreativ und engagiert sich die anwesenden Lehrer an ihrer jeweiligen Schule einbringen: Dr. Sabine Kellner-Mayrhofer und Yvonne Rademaker vom Sonderpädagogischen Förderzentrum der Jakob Muth Schule übten mit ihren Schülern das Theaterstück „Das außergewöhnliche Entlein“ ein. Rudolf Appel organisierte einen Spendenlauf und Albert Schweitzer-Tag an der gleichnamigen Realschule. Bernhard Rothauscher adaptierte Methoden aus der Wirtschaft zur Qualitätssicherung am Goethe-Gymansium. Karin Kemmeter und Wolfgang Feiner förderten mit ihrer Projektgruppe den Klimaschutz am Albertus-Magnus-Gymnasium, indem sie beispielsweise gegen Plastikmüll an der Schule vorgingen. Dorothea Adler vom St. Marien-Gymnasium nahm hingegen die Geschichte der Schule in den Fokus. Zusammen mit der Staatlichen Bibliothek und ihren Schülerinnen organisierte sie ein Info-Heft sowie eine Ausstellung zum ersten bayerischen Mädchenabitur, das 1916 bei den „Englischen Fräulein“ abgelegt wurde.

Das Wichtigste dabei: der Wettbewerb soll laut Aumüller als Mittel dienen, Schule noch interessanter zu machen. Angesichts der Schüler, die am Nachmittag ihre Lehrkräfte bei der Vorstellung ihrer Projekte unterstützten, ist dieses Vorhaben wohl geglückt.

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