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Regensburg
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Braukunst

Regensburg feierte „Tag des Bieres“

Die Veranstalter zählten beim Tag des Bieres 5000 Besucher. Die ließen sich nicht nur das eigens gebraute Märzen schmecken.
Von Tino Lex

Sieben Brauereien aus Stadt und Kreis Regensburg richteten den Tag des Bieres am Regensburger Haidplatz aus.

Regensburg.Zum 20. Mal feierten die drei Stadtbrauereien Bischofshof, Kneitinger und Spital sowie die Landkreisbrauereien Schlossbrauerei Eichhofen, Prösslbräu, Adlersberg und Schierlinger zusammen den Tag des Bieres. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung auf dem Haidplatz etabliert. Am Samstag war es wieder soweit.

Angezapft wurde von Schirmherrin und Landrätin Tanja Schweiger sowie Dr. Thomas Burger als Vertreter der zweiten Schirmherrin, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Für Burger war dies das dritte Mal, dass er offiziell anzapfen durfte: „Das geht mir schon ganz gut von der Hand. Mit zwei Schlägen habe ich das letzte Mal angezapft. Mit einem Schlag war der Zapfhahn drin, einer als Sicherheitsschlag – kein Problem“, so der SPD-Politiker über seine Zuverlässigkeit als Anzapfer. Nicht weniger gut machte ihre Sache die Landrätin. Tanja Schweiger bewies auch hier Routine.

Brauereien arbeiten zusammen

Robert Scholz, Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes freute sich für die Region, dass hier sieben Brauereien zusammengefunden haben und sogar ein Bier zusammen kreierten. Traditionell sorgten die „Deuerlinger“ bereits am Vormittag für beste Stimmung, abends rockten „Erwin und die Heckflossen“ den Platz. Doch bevor das Bier fließen konnte, verkündete der Herold des Herzogs von Bayern in Gestalt des Schauspielers (Stadtmaus) Ole Bosse das Reinheitsgebot von 1516, das älteste Gesetz zum Schutz von Lebensmitteln.

Auch wenn die Kästen und Flaschen der regionalen Brauer in den Geschäften um die Gunst der Kunden wetteifern, so sind sich die Vertreter der heimischen Biervielfalt beim Tag des Bieres einig: So wurde in diesem Jahr erstmals – in Anlehnung an den Namenstag des Heiligen Georg am 23. April, dem eigentlichen Tag der Verkündung des Reinheitsgebotes im Jahr 1516 – ein gemeinsamer, siebenfach gehopfter Sud unter dem Namen „Georgi-Zwickl“ angesetzt.

Sehen Sie hier ein Video vom Tag des Bieres:

Regensburg feiert "Tag des Bieres"

Die Braumeister signierten

Wie das unfiltrierte Zwickl-Bier, ein bernsteinfarbenes Märzen mit einer Stammwürze von 13,5 Prozent und einem Alkoholgehalt von 5,6 bis 5,7 Prozent schmeckt, davon konnten sich die Besucher des Festes am Tag des Bieres selbst überzeugen: Neben den Spezialitäten der Stadt- und Landkreisbrauereien gab es das „Georgi-Zwickl“ frisch gezapft an jedem der sieben Brauerei-Stände – solange der Vorrat reichte.

Wer sich eine besondere 0,7-Liter-Siphon-Flasche mit dem Gerstensaft und einem eigens gestalteten Etikett nach Hause mitnehmen wollte, musste sich beeilen, denn nur 600 dieser Flaschen standen zum freien Verkauf. Am Tag des Bieres besetzten die Braumeister der einzelnen Häuser im Stundentakt den Ausgabestand am Haidplatz und signieren die Etiketten auf Wunsch per Hand. Von einem ruhigen Fest mit rund 5000 Besuchern berichteten die Veranstalter abschließend. Und das Zwickl-Bier, das ist offenbar schon fast alle.

Bereits am 9. April haben die Brauer aus Stadt und Landkreis ihr St.-Georgi-Zwickl verkostet. Ein Video davon sehen Sie hier:

Brauereien aus Stadt und Landkreis kreieren "Georg

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