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Regensburg
Donnerstag, 20. September 2018 27° 1

Kür

Regensburgs Miss ist ein Energiebündel

Isabella Falter siegte bei der Wahl mit tollem souveränem Auftreten. Die 16-Jährige kann sich eine Model-Karriere vorstellen.
Von Julia Meidinger

  • Die frisch gekürte Miss Regensburg, Isabella Falter, mit der Zweitplatzierten Martina Schafbauer (links) und Lisa Plödereder, die dritte wurde. Fotos: Julia Meidinger
  • Isabella Falter (vorne) genoss sichtlich die Tanzeinlagen und das Spiel mit dem Publikum.

Regensburg.Plötzlich ertönt kein Ton mehr aus den Reihen der Zuschauer im Autohaus Dünnes, alle Augen ruhen auf Moderator Lutz Riemenschneider. Er wird in wenigen Sekunden den Namen der neuen Miss Regensburg bekannt geben. Neben ihm stehen die 14 Kandidatinnen, manche scheinen die Spannung an diesem Donnerstagabend kaum mehr auszuhalten. Die Fotografen positionieren sich und halten ihre Kameras auf Anschlag. Endlich erlöst der Moderator die Mädchen mit einem einfachen Satz: „Siegerin ist die Dame mit der Nummer 1, Isabella Falter.“

Ein strahlendes Lächeln

Die zierliche Blondine blickt vom Bühnenrand aus ungläubig zu ihren Mitstreiterinnen, dann breitet sich ein strahlendes Lächeln auf ihrem Gesicht aus, das den restlichen Abend anhält. Es folgt die Krönung durch die bisherige Miss Regensburg, Alexa Kolbinger, die ihren Titel gerne an die 16-jährige Isabella weitergibt. „Sie hat von Anfang an zu meinen Favoritinnen gezählt“, verrät die Gewinnerin des vergangenen Jahres. Sie fungiert an diesem Abend auch als Jury-Mitglied. „Mir ist vor allem die Ausstrahlung wichtig“, erklärt Kolbinger. Diese komme besonders in den Einzel-Interviews, die der Moderator mit den jungen Frauen geführt habe, zum Ausdruck. Bereits da präsentierte sich die Schülerin, die mit der Startnummer 1 ins Rennen ging, selbstbewusst und natürlich: Sie sei so „happy“, heute dabei sein zu dürfen. Ihre Hobbys sind „Theater spielen und Breakdance“. Bei diesen Gesprächen hatten die Kandidatinnen die Chance, sich nicht nur durch ihr Äußeres von den Konkurrentinnen abzugrenzen.

Gabelstapler-Schein im Visier

Martina Schafbauer, die Vize-Miss wurde, brachte das Publikum zum Lachen, indem sie den Moderator kess darauf hinwies, dass er sich in seinen Fragestellungen wiederhole. Einige Bewerberinnen bemühten sich darum, sich von einem klassischen Frauen- und Schönheitsköniginnen-Bild abzugrenzen. So kündigte eine Kandidatin an, sie werde bald ihren Gabelstapler-Schein machen, während eine andere die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern anprangerte. Natürlich wurde nicht nur bewertet, wie sich die Damen in den Interviews präsentierten. Abwechselnd liefen sie in Abendkleidern, lässiger Streetwear und Badeanzügen über den Catwalk. Besonders bei den Tanzeinlagen stach Breakdance-Fan Isabella Falter hervor, von Unsicherheit oder Nervosität keine Spur.

Bereits in der Pause war sie für viele Besucher die Favoritin. „Sie ist einfach sehr sympathisch“, erklärte Fotograf Alexander Vogt. Trotzdem war der Sieg für die 16-Jährige eine große Überraschung: „Ich habe befürchtet, dass ich vielleicht zu jung oder zu klein bin.“ Tatsächlich überragten die anderen Mitstreiterinnen die Blondine größenmäßig. Mit 16 Jahren weiß Isabella bereits genau, was sie will: „Ich werde nach dem Abitur Zahnmedizin studieren.“ Und wenn es doch mit einer Karriere als Model klappt? „Dann würde ich mich definitiv für das Modeln entscheiden, das macht einfach viel zu viel Spaß!“ Die Siegerin sowie die Zweit- und Drittplatzierte dürfen an der Miss-Bayern-Wahl teilnehmen.

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