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Regensburg
Freitag, 17. August 2018 31° 1

Verbrauch

Rewag erhöht die Trinkwasserpreise

Die Stadt Regensburg sowie weitere Orte im Landkreis müssen ab 1. Juni mehr Geld für ihr Trinkwasser bezahlen.

Pro Wohneinheit steigt der Bereitstellungspreis um 77 Cent von monatlich 1,64 Euro auf 2,51 Euro. Foto: Oliver Berg/dpa
Pro Wohneinheit steigt der Bereitstellungspreis um 77 Cent von monatlich 1,64 Euro auf 2,51 Euro. Foto: Oliver Berg/dpa

Regensburg.Die Rewag erhöht zum 1. Juni 2018 ihre Trinkwasserpreise für das Stadtgebiet Regensburg, die Lappersdorfer Ortsteile Kareth und Rehtal, Donaustauf – ohne die Ortsteile Sulzbach a.d. Donau, Dachsberg und Hammermühle –, Zeitlarn, den Ort Barbing und das Gewerbegebiet Unterheising. Die Preise für das Gemeindegebiet Tegernheim bleiben unverändert.

Die verbrauchsunabhängigen Kosten wie Investitionen in Versorgungssicherheit, Verrechnung und Messtechnik seien in den vergangenen Jahren stark gestiegen, schreibt die Rewag in einer Pressemitteilung. Deshalb müsse dieser Preisanteil angepasst werden. Der Verbrauchspreis bleibe konstant. Pro Wohneinheit steigt der Bereitstellungspreis damit um 77 Cent von monatlich 1,64 Euro auf 2,51 Euro. Der Verrechnungspreis für einen haushaltsüblichen Zähler steigt um 53 Cent pro Monat von 3,01 Euro auf 3,54 Euro.

Hohe Investitionen

Um eine sichere Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, auch in Spitzenzeiten wie langen Hitzeperioden, sei ein erheblicher technischer Aufwand erforderlich. Der Rewag-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes weist im Zuge der Preisanpassung auf die großen Investitionen hin, die für den Erhalt der hohen Trinkwasserqualität in Regensburg notwendig sind: „Mit der Preisanpassung geht es uns vor allem darum, die herausragende Qualität unseres Trinkwassers langfristig sicher zu stellen. Durch die Sanierung von Trinkwasserspeichern, Maßnahmen zum Hochwasserschutz, aber auch die Erneuerung und Verstärkung unseres Leitungsnetzes, wie zuletzt eine Dükersanierung, sorgen wir dafür, dass die Versorgung mit Trinkwasser der Rewag zukunftsfähig bleibt.“ Allein in den Hochwasserschutz werde die Rewag geschätzte 2,7 Millionen Euro investieren. Dazu kämen Investitionen zur Sicherung der Trinkwasserqualität von bis zu 7,6 Millionen Euro in den kommenden Jahren. Weiterhin seien die Kosten für Verrechnung und Inkasso sowie Messtechnik erheblich gestiegen.

Musterrechnung: Zwei-Personen-Haushalt zahlt 15,67 Euro mehr

Der Verbrauchspreis bleibt unverändert, die Fixkosten steigen leicht. Dadurch ergeben sich für einen durchschnittlichen Haushalt mit zwei Personen und einem Wasserverbrauch von 80 Kubikmetern pro Jahr monatliche Mehrkosten von 1,31 Euro. Also 15,67 Euro im Jahr.

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Das Rewag-Trinkwasser

  • 170 000 Menschen:

    Die Rewag versorgt rund 170 000 Menschen mit gut elf Millionen Kubikmetern Trinkwasser pro Jahr und garantiert, dass das Trinkwasser bis zum Wasserzähler chemisch und bakteriologisch einwandfrei ist.

  • Hartes Wasser:

    Das Rewag-Trinkwasser ist hartes Wasser. Konkret hat es einen Wert von 17 Grad deutscher Härte (17°dH) und fällt damit knapp in den Härtebereich „hart“. Mehr Infos zum Trinkwasser und viele Tipps zum Wassersparen gibt es unter www.rewag.de .

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