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Planungen

RKK: Widerstand formiert sich

Kommende Woche will sich die Stadt das Kepler-Areal sichern. Jetzt macht ein Bündnis gegen den Standort mobil.
von Heike Haala, MZ

Das Regensburger Bahnhofsareal soll neu gestaltet werden. Foto: Lex
Das Regensburger Bahnhofsareal soll neu gestaltet werden. Foto: Lex

Regensburg. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Stadt das Ergebnis der Bürgerbefragung zur Umgestaltung des Bahnhofsareals. Bereits während der Beteiligung gab es immer wieder Kritik am Standort für das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum (RKK), der nicht Gegenstand des Fragebogens war.

Jetzt tritt erstmals das Bündnis „Kein RKK am Kepler-Areal“ an die Öffentlichkeit. Es hat eine Pressekonferenz für Dienstag anberaumt. Bei dieser Gelegenheit möchten die Mitglieder ihre Initiative sowie deren Ziele vorstellen. Die Einladung geht von Anna-Lena Schnaudt, ehemalige Kreisvorsitzende der Linken in Regensburg, aus.

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Viel Zeit, den Standort zu verhindern, hat das Bündnis nicht. Denn die Stadt will sich das zentrale Grundstück für die Verwirklichung ihrer Pläne am Bahnhofsumfeld schon in der kommenden Woche sichern. Das ist das Kepler-Areal. Es gehört dem Evangelisch-Lutherischen Pfründestiftungsverband (ELKP). Ein Angebot für eine Erbpacht liegt seit Jahren vor. Zwei Mal verlängerte die Stadt die Frist dafür. Die aktuelle läuft Ende Februar aus. Deswegen soll der Grundstücksausschuss am 22. Februar in nicht öffentlicher Sitzung über den Abschluss befinden. Sollte das Gremium sein Okay in der Sache geben, wird der Leiter des Liegenschaftsamts am 23. Februar zur Unterzeichnung des Vertrags beim Notar sein, kündigte Stadtkämmerer Dieter Daminger an. Der Inhalt des Vertrags – etwa die Kosten für die Pacht – bleibt allerdings geheim, bis das Papier beurkundet ist. Soviel allerdings ist sicher: Die Stadt wird sich mit dem Vertrag für 99 Jahre an das Grundstück und die Pacht binden.

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