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Politik

Stadträtin wehrt sich gegen Attacke

„Bösartige Unterstellung“: Bernadette Dechant (CSu) empört sich über die Aschermittwochsrede von SPD-Stadträtin Margit Wild.

Bernadette Dechant ist empört. Foto: altrofoto.de
Bernadette Dechant ist empört. Foto: altrofoto.de

Regensburg.„Die Behauptung, in meiner Eigenschaft als Sprecherin der Bürgerbewegung Stadtosten würde ich islamische Gebetsstätten oder islamische Gläubige in die Nähe von Terroristen rücken, ist eine bösartige Unterstellung und grenzt schon an üble Nachrede“, empört sich Stadträtin Bernadette Dechant (CSU) in einer Stellungnahme zur Aschermittwochsrede ihrer Kollegin Margit Wild (SPD).

Wild hatte sich in Mariaort verwundert gezeigt, dass die CSU-Fraktion als „geistige Brandstifter“ gegen den geplanten Bau der Ditib-Moschee im Stadtosten mobil mache und die Mitglieder der Ditib-Gemeinde als „kreuzbrave Leute“ bezeichnet. Ohne sie explizit beim Namen zu nennen, griff die SPD-Politikerin Bernadette Dechant an. Von dieser sei es „scheinheilig“, sich gegenüber muslimischen Glaubensvertretern als tolerant und weltoffen zu zeigen, nun aber gegen den Bau der Ditib-Moschee im Stadtosten zu wettern, so Wild.

Dechant fordert nun die SPD auf, die Sorgen und Bedenken der Bürger bei dem geplanten Moscheestandort im Stadtosten ernst nehmen. Nicht die Moschee sei das Problem, sondern eine soziale Überforderung eines belasteten Stadtviertels und die Diskussion, inwieweit Ditib einer „Fernsteuerung“ durch die Türkei unterliege. „Auf alle Fälle hat sich Frau Wild im Ton vergriffen und die Problematik im Regensburger Stadtosten wohl nicht verstanden“, findet Dechant.

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