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Regensburg
Donnerstag, 16. August 2018 30° 1

Eröffnung

TechCampus-Park nimmt Formen an

Auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne in Regensburg sind etliche Sport- und Spielplätze entstanden.
Von Aaron Grassl

Die Bürgermeister Jürgen Huber und Gertrud Maltz-Schwarzfischer eröffneten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen den ersten Teil des neuen TechCampus-Parks.  Foto: Grassl
Die Bürgermeister Jürgen Huber und Gertrud Maltz-Schwarzfischer eröffneten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen den ersten Teil des neuen TechCampus-Parks. Foto: Grassl

Regensburg.Der TechCampus-Park ist nun um zwei Bäume und ein großes Spiel- und Sportareal reicher. Am Mittwochnachmittag eröffneten Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Bürgermeister Jürgen Huber den ersten Teil des drittgrößten Regensburger Parks, der derzeit im Bereich des Neubaugebiets auf dem Gelände der einstigen Nibelungenkaserne entsteht.

Bereits von 2014 bis 2016 sind der erste und der zweite Bauabschnitt der Grünfläche zwischen der Galgenbergstraße und der Fort-Skelly-Straße realisiert worden. Dort ist ein Wiesenpark für die allgemeine Naherholung entstanden. Im dritten Bauabschnitt entstanden daraufhin zwischen 2016 und 2017 mehrere Spiel- und Sportflächen. Dieser Bereich wurde nicht nur für Kinder und Jugendliche errichtet, sondern von diesen auch maßgeblich mitkonzipiert.

Spaß in Wasser und Matsch

In mehreren Beteiligungsrunden durften Schüler der Pestalozzi-Mittelschule und der Bischof-Wittmann-Schule, Mitglieder des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen „Herkules“ sowie Kinder aus dem Hort Napoleonstein unter Anleitung des Amtes für kommunale Jugendarbeit die Spiel- und Sportstätten selbst gestalten. So sind ein Basketballplatz, ein Beachvolleyballfeld und eine Boule-Fläche entstanden. Fitnessbegeisterte haben außerdem die Möglichkeit, ihre Kraft oder ihren Gleichgewichtssinn beim Bouldern und Balancieren zu testen. Kleinere Kinder können sich im Wasser-Matsch-Bereich austoben. Zudem werden im weiteren Verlauf des Parks ein Inklusionsspielplatz sowie eine Hundefreilaufzone entstehen.

Im derzeit laufenden vierten Bauabschnitt wird die südliche Grünspange mit einem Verbindungsweg zwischen Otto-Hahn- und Humboldt-Siedlung gebaut. Insgesamt werden etwa 13 Hektar naturschutzrechtliche Ausgleichsflächen entstehen. Insgesamt wendet die Stadt für diese Maßnahme Mittel in Höhe von rund fünf Millionen Euro auf.

600 Bäume werden gepflanzt

Passend zur Parkeröffnung war auch ein besonderer Aktionstag: Jedes Jahr am 25. April ist „Tag des Baumes“ – und dieser wird in Regensburg immer mit einer Pflanzaktion begangen. „Bäume zu pflanzen ist der Inbegriff nachhaltigen Denkens“, lässt die Stadtverwaltung verlauten. Bäume verbessern nachweislich das Klima im städtischen Raum, Lebensräume für Tiere schaffen und einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben.

Daher werden in den TechCampus-Park insgesamt 600 Bäume integriert werden. Bereits jetzt pflanzten Schwarzfischer und Huber eine erste ungarische Eiche. Auch Landtagsabgeordnete Margit Wild (SPD) steuerte einen Baum zur Grünanlage des Parks bei. Diesen widmete die Sozialdemokratin einem speziellen Anlass: Vor hundert Jahren hatte Kurt Eisner Bayern zum Freistaat erklärt. Warum sie dafür einen Apfelbaum gewählt hat, erklärt Wild so: „Der Apfelbaum ist ein schönes Symbol für die Demokratie, die wir hegen und pflegen müssen und die doch so wunderbare Früchte trägt.“

Stadt erhält Preis

  • Auszeichnung:

    Für die kinder- und jugendfreundlichen Strukturen und die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene ist die Stadt Regensburg bereits im Jahr 2015 mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden.

  • Zum ersten Mal in Bayern:

    Somit war Regensburg die erste bayerische Stadt, die diesen Preis vom Verein „Kinderfreundliche Kommune“, gegründet von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk, verliehen bekommen hat.

  • Stetige Weiterentwicklung:

    Damit Kinder, Jugendliche und auch Eltern in Regensburg gut leben können, sollen kinder- und jugendfreundliche Strukturen in der Stadt kontinuierlich gestärkt und verbessert werden. Dies spiegelt sich auch in dem nun neu eröffneten TechCampus-Park wider, der mit seinen zahlreichen Angeboten besonders auf die Bedürfnisse von jungen Menschen zugeschnitten worden ist.

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