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Regensburg
Samstag, 18. August 2018 31° 3

Kultur

Trommelklänge und exotisches Essen

Das Afrika-Festival des Vereins Farafina lockte am Wochenende viele Besucher an. Der Erlös daraus geht an ein Kinderheim.
Von Miriam Wulf

An der Schillerwiese gab es vom 18. bis 20. Mai Trommelworkshops, afrikanische Leckereien und coole Reggae-Klänge. Fotos: Tino Lex

Regensburg.Am Wochenende fand auf der Schillerwiese in Regensburg das erste Afrika-Festival des afrikanisch-deutschen Kulturvereins Farafina statt. Die Besucher wurden dort von Trommelklängen, Musik, afrikanischem Essen, bunten Verkaufsständen und einem Kinderprogramm empfangen. Gäste jeder Nationalität und jeden Alters waren hier willkommen und konnten allerlei bunte Dekoration, Kunst, Kleidung und Kosmetik erwerben. 

Melanie Stemm und ihr Mann Samuel Bugu kamen extra aus Wien, um die Kosmetik ihrer Marke „Adinkra-Moringa“ aus pflanzlichen Inhaltsstoffen am Basar zu verkaufen.

Bei der Vorstellung der Achatschnecke staunten die Besucher. Foto: Lex
Bei der Vorstellung der Achatschnecke staunten die Besucher. Foto: Lex

Für die Herstellung werden unter anderem Moringa, Sheabutter und Baobab verwendet. „Unsere Produkte werden teils in Ghana, teils in Österreich hergestellt und sind zu hundert Prozent natürlich“, erzählt Stemm. Ihre Zulieferer aus Ghana unterstützen die Landwirtschaft vor Ort und bieten dort auch Trainingsprogramme für Jugendliche an, um ihnen eine sichere Zukunft zu ermöglichen.

Erlös geht an Kinderheim

Kinder konnten bunte Stoffbeutel bedrucken. Foto: Lex
Kinder konnten bunte Stoffbeutel bedrucken. Foto: Lex

Der Erlös des Festivals soll an das „Jombas Children’s Home“ gehen, ein kenianisches Kinderheim. Edith Pausch, die zweite Vorsitzende von Farafina, war zuvor zwei Monate selbst dort gewesen. Im Kinderheim sind um die 30 Kinder untergebracht, viele von ihnen Waisen. Sie haben dort die Möglichkeit, einen Kindergarten und eine Grundschule zu besuchen und werden dort hauptsächlich von Volontären unterrichtet.

Toleranz wird gefördert

Das „Mama Afrika“-Catering sorgte für die Verpflegung. Foto: Lex
Das „Mama Afrika“-Catering sorgte für die Verpflegung. Foto: Lex

„Das Festival soll die Verständigung zwischen den verschiedenen Kulturen stärken, zum Abbau von Vorurteilen beitragen und Akzeptanz fördern.“, sagte der erste Vorsitzende von Farafina, Pierre Raphael. Er hatte durch Zufall den Vorsitzenden des Freien TuS, Anton Zimmermann, kennengelernt, der von der Idee des Festivals so begeistert war, dass er seine Gaststätte und den Platz drumherum für das bunte Fest zur Verfügung stellte. Köstliche Spezialitäten wie Kochbanane oder Yamswurzel lockten einige Besucher gleich mehrmals für einen Nachschlag an die Stände und die verschiedenen Bands konnten die Besucher mit ihrer lebhaften Musik auch zum ausgelassenen Tanzen bewegen.

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