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Gesellschaft

TSV Oberisling ist ein Familienverein

Nicht reich, aber bester Stimmung: Im TSV Oberisling finden alle Altersgruppen ein passendes Angebot.

Als Leiterin der Gymnastikabteilung wurde Maria Gietl (links) nach vielen Jahren von Anton Mayer und Brigitte Senf verabschiedet. Foto:Gietl
Als Leiterin der Gymnastikabteilung wurde Maria Gietl (links) nach vielen Jahren von Anton Mayer und Brigitte Senf verabschiedet. Foto:Gietl

Regensburg.Obwohl der TSV Oberisling im Stadtsüden nicht zu den größten Sportvereinen zählt, finden dort alle Altersgruppen ein Angebot. Der Vorsitzende Anton Mayer machte bei der Jahresversammlung wieder deutlich, dass der Verein ein Familienverein ist, bei dem in allen Abteilungen beste Stimmung herrsche. Viele Schultern garantierten reibungslose Abläufe. Deshalb würdigte er das Engagement von fast sechzig Mitgliedern, die das Gelingen des Vereins ermöglichen, vom Trainer bis zum Helfer hinter der Theke. Dadurch ist der TSV nach wie vor ein „Mitmachverein“.

Sportliche Erfolge wie der Aufstieg der Damen und der 1. Mannschaft bei den Fußballern stechen heraus, aber überall bekannt ist die enorme Bandbreite des Angebots wie Fitness, Walking, Gymnastik nicht nur im Seniorenbereich, Lauftreff, Karate, Zumba, Yoga und natürlich die verschiedenen Wettkampfarten. Fehlen dürfen freilich nicht gesellige Veranstaltungen während des ganzen Jahres. Einige Auszeichnungen erhielten die Oberislinger, etwa bei „Sterne des Sports“, organisiert von Raiffeisen und vom Deutschen Olympischen Sportbund.

Der Dank des Vorsitzenden richtete sich an die Stadt Regensburg, an die zahlreichen Sponsoren und natürlich an die Mitglieder für ihre selbstverständliche Mithilfe in allen Bereichen. Unter den derzeit 839 Mitgliedern seien viele Kinder und Jugendliche, weshalb der TSV durchaus als Familienverein bezeichnet werden dürfe.

Die Finanzen des Vereins sind „nicht spektakulär“, meinte Kassier Matthias Schmidl und stellte den Haushalt 2018 vor. Der TSV habe zwar eine Schuldenlast zu tragen, womit man aber leben könne. Sparsamkeit sei geboten, dennoch werden wichtige Investitionen getätigt. Der reibungslose Betrieb aller Abteilungen habe Priorität. Immerhin konnte endlich der Südwesthang stabilisiert werden, zum Pflastern der Fläche vor dem Vereinsheim reiche das Geld jedoch nicht. Die zuverlässigste Einnahmequelle seien die Mitgliederbeiträge; zusätzliche Spender oder auch Zuwendungen durch Testamente wären der größte Wunsch.

Die Berichte aller Abteilungsleiter zeigten, dass wirklich alles reibungslos läuft und vor allem, dass die Stimmung durchwegs positiv ist. Deshalb gab es bei den Wahlen nur einstimmige Ergebnisse. Alle wurden im Amt bestätigt, mit zwei Ausnahmen: Nach etwa zwanzig Jahren als Leiterin für Gymnastik und Kinderturnen kandidierte Maria Gietl nicht mehr. Starker Applaus und ein großer Blumenstrauß erleichterten ihr das Ausscheiden. Genauso Franz Luxi, der „seit ewigen Zeiten“ als Beisitzer fungiert hatte. (mtl)

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