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Regensburg
Freitag, 17. August 2018 30° 1

Carsharing

Zwei neue E-Autos für die Regensburger

Teilen ist in: Das Stadtwerk stellt in den Parkhäusern Dachauplatz und Petersweg je ein Fahrzeug der Earl-Flotte bereit.
Von Tino Lex

Mathis Broelmann, Marketingleiter, Vorstand Manfed Koller, BM Jürgen Huber, BM Maltz-Schwarfischer und Vorstand Olaf Hermes. Foto: Tino Lex
Mathis Broelmann, Marketingleiter, Vorstand Manfed Koller, BM Jürgen Huber, BM Maltz-Schwarfischer und Vorstand Olaf Hermes. Foto: Tino Lex

Regensburg.Im November 2016 ging das Stadtwerk.Mobilität mit dem ersten E-Carsharing-Fahrzeug an der TechBase an den Start. Vor rund einem Jahr folgte dann das zweite Fahrzeug im Candis-Viertel. Das Projekt, das aus dem Energienutzungsplan der Stadt Regensburg hervorgegangen ist, wächst: Jetzt wird auch die Innenstadt mit vorerst zwei Pkw in den Parkhäusern von das Stadtwerk.Regensburg erschlossen.

„Ziel der Erweiterung von das Stadtwerk.Earl ist es, langfristig das Verkehrsaufkommen in Regensburg zu reduzieren“, betont die Aufsichtsratsvorsitzende von das Stadtwerk.Regensburg und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Weniger Verkehr bedeutet ein Stück mehr Lebensqualität in unserer Welterbestadt.“ Das Carsharing-Prinzip ist einfach: Nutzer, die nur selten ein Auto benötigen, teilen sich ein Fahrzeug. „Das kommt für alle günstiger und entlastet zusätzlich die Umwelt. Die Luft wird besser“, so Bürgermeister Jürgen Huber. „Vor allem, da das Stadtwerk.Earl mit 100 Prozent Ökostrom der REWAG aus dem Wasserkraftwerk Regensburg betrieben wird.“

Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr

Das E-Carsharing ist eine Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr, der sich ohnehin durch hohe Umweltverträglichkeit auszeichnet. „Wer meist mit dem Bus unterwegs ist, braucht das Auto nur zum Einkaufen oder vielleicht für einen kleinen Ausflug in die Umgebung“, erklärt der Geschäftsführer von das Stadtwerk.Mobilität Manfred Koller. „Einige unserer Kundinnen und Kunden nutzen das Fahrzeug auch flexibel für Geschäftstermine.“

Mehr E-Mobilität

  • Sharing:

    Über einen mittelfristigen Zeitraum soll die Earl-Flotte auf zehn Fahrzeuge anwachsen.

  • Notwendig:

    Laut Olaf Hermes verträgt die Stadt das sehr gut.

  • Kostenneutral:

    Noch wird das Projekt bezuschusst, wird aber bald eine schwarze Null schreiben, so Manfred Koller

Die positiven Buchungszahlen des BMW i3 an der TechBase und des Renault Zoe im Candis sprechen für sich. Olaf Hermes, ebenfalls Geschäftsführer von das Stadtwerk.Mobilität und Vorstandsvorsitzender der REWAG, resümiert: „Inzwischen haben wir insgesamt mehr als 600 registrierte Nutzer, rund 2.700 Mal wurden die beiden Fahrzeuge ausgeliehen. Das entspricht einer Nutzungsdauer von über 10.000 Stunden. Da das Stadtwerk.Earl mit 100 Prozent Ökostrom der REWAG fährt, blieben der Umwelt bei 142.715 gefahrenen Kilometern mehr als 21 Tonnen Kohlendioxid erspart.

E-Fahrzeuge rund um die Uhr im Einsatz

„Unsere beiden Fahrzeuge sind beinahe rund um die Uhr im Einsatz, da war es höchste Zeit für weitere E-Fahrzeuge „, ergänzt Manfred Koller. „Auch der Landkreis hat den Bedarf für Carsharing erkannt. Die Kommunale Energie Regensburger Land eG (KERL eG) hat inzwischen zwei Elektroautos am Landratsamt in Regensburg und in Wiesent stationiert, fünf weitere KERLs sollen folgen. Die Fahrzeuge werden über das Buchungssystem von das Stadtwerk.Earl verwaltet. Stadt und Landkreis kooperieren hier, um gemeinsam innovative Mobilitätsangebote voranzutreiben.“. Mathis Broelmann, Marketingleiter bei das Stadtwerk.Regensburg, ist von der Standortwahl für die ersten beiden Fahrzeuge überzeugt.

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