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Spende

10 000 Euro für die Leukämiehilfe

Ein Benefizlauf zwischen Gäubodenfest und Dult bringt einen dicken Scheck für das Patientenhaus der Leukämiehilfe.
Von Miriam Wulf

Franz Bast, Alfred Glöckl, Johannes Marx, Theresa Jepsen und Prof. Dr. Reinhard Andreesen (vorne, von links), dahinter Armin Wolf (links) und Mitstreiter seines Laufteams Foto: Miriam Wulf
Franz Bast, Alfred Glöckl, Johannes Marx, Theresa Jepsen und Prof. Dr. Reinhard Andreesen (vorne, von links), dahinter Armin Wolf (links) und Mitstreiter seines Laufteams Foto: Miriam Wulf

Regensburg.Alles begann mit der Idee, das Gäubodenfest in Straubing und die Regensburger Dult durch einen Benefizlauf miteinander zu verbinden. Vor allem Festwirt Alfred Glöckl und der Sportjournalist Armin Wolf, der Leukämiebotschafter Ostbayerns ist, gehörten zu den treibenden Kräften hinter der Veranstaltung, die heuer am 13. August stattfand. Die 50 Kilometer zwischen den Festen wurden vom Armin-Wolf-Laufteam in Etappen zurückgelegt. Jede der Etappen wurde im Voraus an Sponsoren „verkauft“, dadurch kamen fast 10 000 Euro zusammen, die Alfred Glöckl aufrundete. Das Interesse war so groß, dass am Ende jeder Kilometer zweimal verkauft wurde.

Bau eines Sportzentrums für Leukämiekranke

Die Freude war deshalb groß, als Prof. Dr. Reinhard Andreesen als Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. am Freitag den Scheck für das Patientenhaus am Uniklinikum entgegennehmen konnte. Er selbst hatte gemeinsam mit den fünfzehn Läufern des Armin-Wolf-Laufteams eine Etappe des Laufs zurückgelegt. Versorgt wurden die Läufer auf der Strecke unter anderem durch die Unterstützung der Familie Jepsen, die Autos zur Versorgung zur Verfügung stellten. Auch andere Regensburger und Straubinger Sponsoren, wie beispielsweise der Architekt Franz Bast, unterstützten das Projekt mit Spenden.

Das Geld soll eingesetzt werden für den Bau eines Sportzentrums für Leukämiekranke direkt neben dem Patientenhaus hinter dem Universitätsklinikum. Dort soll unter anderem wissenschaftlich untersucht und begleitet werden, inwiefern Sport und Bewegung den Verlauf von Leukämie positiv beeinflussen können. Die Summe ist erst der Anfang, denn die Baukosten dafür sind hoch. Es soll allerdings der Startschuss für weitere Spendensammlungen sein.

Lauf könnte wiederholt werden

Armin Wolf hofft sehr, dass der Lauf nicht nur einmalig war: „Auf ein Neues!“ Der Lauf sei eine tolle Werbeaktion für die Leukämiehilfe gewesen, durch den die Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema verstärkt wurde. Die Organisatoren zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Ich habe bereits Anfragen für nächstes Jahr erhalten“, so Wolf. Auch Professor Andreesen hofft, dass der Lauf zu einer Institution werden kann. „Es ist nicht nur für den guten Zweck, sondern es verbindet zwei Städte, die sich seit Jahren für die Interessen von Leukämiepatienten einsetzen“, so der Vorsitzende der Leukämiehilfe.

Hilfe für Patienten und Besucher

  • Einrichtung:

    Das Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern steht seit vergangenem Jahr. Dort können Angehörige und ambulante Patienten während der Behandlung im Klinikum übernachten, um weite Fahrtwege zu vermeiden. 35 Euro kostet die Nacht, Bewohner können selbst kochen und sind auf kürzestem Weg im Krankenhaus nebenan.

  • Konzept:

    Das Haus soll es den Angehörigen erleichtern, die Patienten zu besuchen, und für die ganze Familie einen Ort zum Wohlfühlen außerhalb der Klinik bieten.

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