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10 000 Sozialberufler am Weihnachtsmarkt

Empfang auf dem Fürstlichen Weihnachtsmarkt in Regensburg: Mitarbeiter sozialer Einrichtungen kamen in Strömen.
Von Dr. Christian Eckl

Der Veranstalter des Romantischen Weihnachtsmarktes auf Schloss St. Emmeram zeigte Herz für Menschen in Sozialberufen.  Foto: Steffen
Der Veranstalter des Romantischen Weihnachtsmarktes auf Schloss St. Emmeram zeigte Herz für Menschen in Sozialberufen. Foto: Steffen

Regensburg.Wer am Mittwochabend am Schloss St. Emmeram vorbeikam und sich über die Menschenmengen wunderte, die dorthin strömten, dem sei gesagt: All dies waren Helden des Alltags oder aber ihre Angehörigen. Denn noch vor der offiziellen Eröffnung des Romantischen Weihnachtsmarktes aufs Schloss St. Emmeram lud der Veranstaltungsservice Mitarbeiter, aber auch Ehrenamtliche und deren Angehörige, ein, die in sozialen Berufen tätig sind.

10 000 Menschen kamen

Und soviel vorweg: Heuer wurde ein absoluter Rekord gebrochen. „Wir waren überwältigt“, sagt Peter Kittel, Chef des Veranstaltungsservice und Ausrichter des Sozialempfangs auf dem Weihnachtsmarkt. Kittels Mitarbeiterin Stefanie Krause, die als Sprecherin für den Weihnachtsmarkt fungiert, nennt konkrete Zahlen: „Im letzten Jahr begrüßten wir noch 6000 Besucher, heuer waren es etwa 10 000 Menschen, die auf den Weihnachtsmarkt kamen.“

Tausende von Besuchern strömten durch die Gassen des Romantischen Weihnachtsmarkts.  Foto: Eckl
Tausende von Besuchern strömten durch die Gassen des Romantischen Weihnachtsmarkts. Foto: Eckl

Zugangsvoraussetzung am Mittwoch war, entweder Mitarbeiter oder Ehrenamtlicher einer sozialen Einrichtung zu sein. Diesmal durften auch Angehörige mitkommen. Andreas Denk ist Pressesprecher der Johanniter in Regensburg. Für Denk war die Veranstaltung eine tolle Sache: „Wir empfinden das als Geste der Anerkennung für die geleistete Arbeit“, so der Johanniter-Sprecher. Auch Harry Landauer, Sprecher des Caritas-Verbands, bestätigte, dass die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen viel Freude an der Veranstaltung hatten. Angesichts der beeindruckenden Zahl von 10 000 Besuchern sagte Landauer: „Man sieht, dass die Geste wahrgenommen wird.“ Wertschätzung sei grundsätzlich etwas, „was ein Mitarbeiter verdient, ganz egal, ob er bei der Caritas haupt- oder ehrenamtlich tätig ist“, so Landauer.

Kittel attackiert Stadtrat

Veranstalter Peter Kittel freute sich über den riesigen Erfolg des Sozialempfangs. Doch Kittel fand auch kritische Worte in Richtung Politik. Im Stadtrat hatte es einen Schlagabtausch darüber gegeben, dass der Markt bereits am heutigen Freitag offiziell eröffnet. „Gott sei Dank scheiterte unser Sozialempfang nicht an der Bürokratie, das wäre eine Schande gewesen“, so der Veranstalter.

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Die schönsten Sätze am Mittwochabend kamen naturgemäß vom Christkind. Das richtete folgende Worte an die Anwesenden: „Dem Christkind ist es eine besonders große Freude, dass heute Abend so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus sozialen und dem Wohl der Menschen zugewandten Berufen auf unseren Markt zu Besuch gekommen sind!“ Und es überbrachte etwas, was für viele der Anwesenden nicht alltäglich ist, nämlich einen Dank für die Helden des Alltags: „Für Euren großen Einsatz, den Ihr tagtäglich im Dienste unseres Gemeinwesens leistet, dankt Euch das Christkind sehr!“

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