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11,4 Millionen Euro für Regensburg

Der Freistaat Bayern fördert Baumaßnahmen in der Stadt und dem Umland. Schulen und Kitas profitieren.

Der Freistaat fördert die Sanierung der Grundschule Königswiesen mit circa zwei Millionen Euro. Foto: Steffen
Der Freistaat fördert die Sanierung der Grundschule Königswiesen mit circa zwei Millionen Euro. Foto: Steffen

Regensburg.Der Freistaat fördert in diesem Jahr Baumaßnahmen in Regensburg und dem Landkreis mit insgesamt 21,6 Millionen Euro, wie mehrere Landtagsabgeordnete aus der Region mitteilten. Das Geld fließt in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, heißt es in den Mitteilungen von Dr. Franz Rieger (CSU), Margit Wild (SPD), Sylvia Stiersdorfer (CSU) und Tobias Gotthardt (Freie Wähler).

In den Stimmkreis Regensburg-Stadt, der auch die Umland-Gemeinden Lappersdorf, Pentling und Wenzenbach umfasst und den im Landtag Wild und Rieger vertreten, gehen knapp 11,4 Millionen Euro. Davon entfallen knapp 9,7 Millionen Euro auf die Stadt Regensburg. Mit der höchsten Summe, genau zwei Millionen Euro, unterstützt der Freistaat Umbau, Sanierung und Aufstockung der Grundschule Königswiesen sowie den Umbau und die Erweiterung der Ganztagsbetreuung.

Stiersdorfers und Gotthardts Stimmkreis Regensburg-Land profitiert von gut 10,2 Millionen Euro. Die höchste Summe im Landkreis erhält mit 1,15 Millionen Euro der Schulverband Alteglofsheim-Köfering für die Erweiterung und den Umbau der Mittelschule zur gebundenen Ganztagsschule.

Der Hintergrund des Geldsegens: Der Freistaat erhöht in diesem Jahr die Fördermittel für alle bayerischen Gemeinden und Landkreis im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs um 50 Millionen Euro auf 600 Millionen Euro. Das liegt daran, dass die Landkreise, Städte und Gemeinden insgesamt in diesem Jahr die Rekordsumme von 10,29 Milliarden Euro aus dem Finanzausgleich erhalten.

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Während Rieger und Stiersdorfer betonen, dass sich der Freistaat auch in der Corona-Krise als starker Partner der Kommunen zeigt und Gotthardt ebenfalls nur lobende Worte für die Erhöhung der Fördermittel findet, kritisiert Wild, dass es in anderen Bereichen immer noch großen kommunalen Investitionsbedarf gibt. Sie sieht diesen beispielsweise, was Schwimmbäder, Straßen oder den öffentlichen Nahverkehr angeht.

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