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143 Millionen für Oberpfälzer Betriebe

Rund 17 000 Unternehmen in Regensburg und der Region haben bereits Soforthilfen erhalten. 22 000 Anträge wurden bearbeitet.

Bereits 143 Millionen Euro bekamen Oberpfälzer Unternehmen seit Beginn der Corona-Krise. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
Bereits 143 Millionen Euro bekamen Oberpfälzer Unternehmen seit Beginn der Corona-Krise. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Regensburg.143 Millionen Euro an Soforthilfen haben Unternehmen in der Oberpfalz seit Beginn der Corona-Krise erhalten. Das teilte die Regierung der Oberpfalz am Montagabend mit. Über 22 000 Anträge sei mittlerweile in den letzten Wochen entschieden worden. Rund 17 000 Unternehmen haben bereits die Soforthilfe erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung der Regierung. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung der Oberpfalz, unterstützt durch 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landratsämtern und Städten, waren dazu zum Teil auch an den Wochenenden im Einsatz. Die Wirtschaftskammern IHK und HWK übernahmen die telefonische Beratung der Betriebe und unterstützten via Telefonhotlines die Antragssteller beim Ausfüllen der Anträge.

Weitere Anträge werden geprüft

Die Regierung der Oberpfalz wickelt im Regierungsbezirk das Soforthilfeprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums für Unternehmen ab. Regierungspräsident Axel Bartelt bedankt sich bei Allen, die tatkräftig dazu beigetragen haben, dass bereits ein Großteil der Anträge abgearbeitet werden konnte.

Unabhängig von diesem erfreulichen Zwischenergebnis müssten etliche Anträge aktuell noch bearbeitet werden. Vor allem unvollständig ausgefüllte Formulare oder Anträge, bei denen sich Rückfragen ergeben haben, wurden zurückgestellt. Dann, wenn geforderte Unterlagen nicht nachgeliefert oder z.B. Personalkosten angegeben werden, die nicht über die Soforthilfe erstattet werden können, müssen Anträge abgelehnt werden. Erstattet werden der Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten).

Alle Informationen, wer einen Antrag stellen kann und welche Kosten durch die Corona-Soforthilfe erstattet werden können, finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Warnung vor Fake-Mails

Seit neustem kursieren auch in der Oberpfalz gefälschte Emails zur Corona-Soforthilfe. Konkret geht es um eine vermeintlich vom Wirtschaftsministerium versendete E-Mail mit dem Betreff „Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung“. Darin werden die Unternehmen aufgefordert, eine Bescheinigung für das Finanzamt auszufüllen und an den Absender zurückzusenden. Es handelt sich hierbei aber um eine gefälschte Nachricht, mit der der Absender in betrügerischer Absicht versucht, persönliche Daten des Empfängers auszuforschen. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat bereits das Bayerische Landeskriminalamt eingeschaltet.

Betrug

Warnung vor Corona-Mails an Unternehmen

Das Bayerische Wirtschaftsministerium warnt vor gefälschten Mails bezüglich Soforthilfen. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Das Wirtschaftsministerium und die Regierung der Oberpfalz fordern alle Empfänger dieser E-Mail auf, die Nachricht zu ignorieren. Bitte beachten: Eventuelle tatsächliche schriftliche Rückfragen der Regierung der Oberpfalz zu Soforthilfe-Anträgen in der Oberpfalz haben folgende Endung der E-Mail-Adresse: @reg-opf.bayern.de.

Trittbrettfahrer unter Antragstellern

Darüber hinaus hat das Corona-Soforthilfe-Team auch in den letzten Wochen immer wieder Fälle vorgefunden, in denen „Kosten“ angegeben wurden, die fragwürdig erschienen, heißt es in der Pressemitteilung. „In solchen und ähnlich gelagerten Fällen schauen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genau hin und fragen gezielt nach“, betont Regierungspräsident Axel Bartelt: „Auch wenn über 95 Prozent der Anträge einer Corona-bedingten finanziellen Notlage entspringen, gibt es unter den Antragsstellern leider vereinzelt schwarze Schafe oder Trittbrettfahrer. Diese gilt es konsequent herauszufiltern. Wir wollen nicht, dass sich Betrüger an den für die Unternehmen dringend notwendigen finanziellen Hilfen bereichern“, erklärt Regierungspräsident Bartelt und weist darauf hin, dass jeder Antragssteller beim Ausfüllen des Formulars versichern muss, alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsgetreu gemacht zu haben. (gw)

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