MyMz
Anzeige

1900 Sportler starten beim Firmenlauf

Als stärkstes Team traten 142 BMW-Mitarbeiter an. Die 6,8 Kilometer führten nicht durch das Regensburger Weltkulturerbe, sondern durch den Stadtosten.
Von Daniel Steffen, MZ

  • Fast am Ziel: Am Safferlinger Steg konnte die Läufer nichts mehr aufhalten.Fotos: Steffen
  • Cheerleader heizten den Läufern ein. Vor dem Start probten sie nochmal.
  • Melonen für die Sportler
  • Trinken war wichtig bei der Bruthitze.
  • Start und Ziel lagen auf dem Rewag-Gelände.
  • Augenkontakt kurz vor der Ziellinie.

Regensburg.. Von wegen nach Feierabend hat man keine Puste mehr für ein bisschen Sport! Im Gegenteil: Bei Traumwetter und im Licht der Abendsonne bewiesen die 1900 Teilnehmer des Rewag-Firmenlaufs am Mittwochabend, dass auch zu später Stunde in ihnen der Tiger steckt.

Begeistert von so viel Laufbereitschaft war freilich auch der Veranstalter: Die Verantwortlichen vom LLC Marathon freuten sich darüber, viele bekannte Gesichter aus vorangegangenen Läufen wiederzusehen und auch über die zahlreichen „Neulinge“, die sich an den Start wagten. Um Punkt 19 Uhr rannten die Läufer auf dem Rewag-Gelände über die Startlinie – mit dem Ziel, unterwegs das Beste zu geben.

Conti mit 118 Teilnehmern

Als mitgliederstärkstes Team machte BMW das Rennen: Der Automobil-Hersteller trat mit 142 Läufern an. Dicht auf den Fersen des Autoherstellers folgte die Firma Continental mit 118 Teilnehmern. Das drittstärkste Läuferteam stellte das Uniklinikum mit 110 Startern. Die Mittelbayerische Zeitung war ebenfalls mit von der Partie: 32 Läufer sportelten unter der Flagge des Verlags. In der Laufgruppe von Moderator Armin Wolf machten 20 Läufer mit.

Statt des Weltkulturerbes gab es dieses Mal den Osten der Stadt zu erkunden: Die 6,8 Kilometer lange Strecke führte unter der Osttangente hindurch zum Continental-Gelände und durch die Diesel- und Guerickestraße sowie über den Safferlinger Steg wieder zurück zum Rewag-Gelände. Dort begrüßten Hunderte von Angehörigen und Freunden die Läufer stürmisch. Mit Fähnchen und Handy-Kameras „bewaffnet“, beklatschten und fotografierten sie die Läufer.

Für die Hobbysportler war der Lauf gewiss auch ein optisches Erlebnis, zumal die Route durch das im Bau befindliche „Candis“-Viertel führte: Im Vorbeilaufen konnten die Läufer die Häuser aus nächster Nähe sehen.

Als Gewinner durften sich am Ende alle fühlen, zumal das Miteinander und der Fitness-Aspekt im Vordergrund standen. Und auch wenn viele der Läufer sich öfter mal die Sportschuhe schnüren, waren sie vollauf damit zufrieden, die Strecke „gepackt“ zu haben. So auch Michael Straub, der für das Osram-Team antrat: „Es war anstrengend“, resümierte er. Gerade die Steigung auf dem letzten Kilometer und der Sprint im Zieleinlauf machten dem 32-Jährigen zu schaffen.

Die Hitze erschöpfte die Läufer

Einer ähnlichen Meinung war Bianca Reithmeier vom Team der Spedition Pöppel: „Kurz vor Schluss, da wäre für mich fast das Ende gewesen“, sagte sie. Doch nach den frischen Melonen und ein paar tiefen Schlucken Wasser im Ziel ging es ihr schnell wieder gut. Eine „Geheimwaffe“ für den Lauf hatte ein Continental-Mitarbeiter dabei: Mit einer „flotten Schuhsohle“ mit Conti-Beschriftung wie auf Reifen war er als einer der Ersten im Ziel.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht