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Aktion

20 Vereine in Festlaune

Tanz, Musik und Sport: Bei einem Fest stellten sich die Klubs den Anwohnern aus dem Regensburger Stadtnorden vor.
Von Daniel Steffen

Die Latino-Aerobic-Gruppe des VfB Regensburg präsentiert sich den Festbesuchern. Foto: Daniel Steffen
Die Latino-Aerobic-Gruppe des VfB Regensburg präsentiert sich den Festbesuchern. Foto: Daniel Steffen

Konradsiedlung.Die Buben aus der Konradsiedlung waren kaum zu bremsen. Immer wieder schnappten sie sich den Ball, nahmen kurz Anlauf und traten tüchtig gegen das Leder. Es machte „wumms“ – und mit Karacho landete der Fußball im Tornetz. 60,17 Stundenkilometer zeigte die elektronische Tafel an. Vielleicht kann man das ja noch toppen, dachten sich die Jungs. An der Schusstempomessung hatten sie zweifelsohne ihre Freude – und ihren Programm-Favoriten beim „Fest der Vereine“ gefunden.

Am Samstag und am Sonntag ging es auf dem Gelände des VfB Regensburg rund. An die 20 Vereine aus dem Stadtnorden stellten sich den Besuchern vor und versuchten, das eine oder andere neue Mitglied zu werben. Während die Fußballer vom VfB Regensburg mit der Schusstempomessung und einem Street-Soccer-Turnier aufwarteten, boten die Schützen von den „Adler Sallern“ ein Blasrohrschießen an: Wie auch beim „echten“ Schießen kam es darauf an, möglichst präzise zu sein. „Mit voller Blaskraft voraus“ galt es, den Pfeil möglichst mittig auf die Zielscheibe zu befördern.

Spaziergang durch die Natur

Vorstellig wurde ebenso die Tanzabteilung des VfB Regensburg, die mit Elina Muskatar seit Jahresbeginn eine neue Leiterin hat. Neben den Nachwuchstänzern trat auch die frisch gegründete Latino-Aerobic-Gruppe in Aktion. Die Siedler- und Eigenheimervereinigung veranstaltete ein Kickerturnier.

Mehr Fotos vom Fest zeigt unsere Bildergalerie:

Impressionen vom Fest der Vereine

Eine rege Resonanz verzeichnete am Sonntag der Obst- und Gartenbauverein Wutzlhofen, der zu einem Spaziergang über die Blumen- und Quittenwiese an der Ostpreußenstraße eingeladen hatte. Laut Stadtgartenamt handelt es sich um „eine der größten, nicht gewerblich genutzten Quittenwiesen in Bayern“ mit 2200 Quadratmetern Fläche. Die Führung leitete der OGV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Götzfried, der die Intention hatte, den Teilnehmern zu zeigen, „wie die Stadt einen Stadtteil insekten- und bienenfreudig gestaltet“. Der Spaziergang dauerte etwa eine Stunde und führte auch durch das Naturschutzgebiet neben der Kleingartenanlage Walhalla und entlang der Streuobstwiesen.

Fest-Koordinator Thomas Thurow vom SPD-Ortsverein Konradsiedlung/Wutzlhofen zog ein „super Resümee“ von dem zweitägigen Fest. „Gerade am Sonntag haben wir einen tollen Zulauf gehabt“, sagte er und führte das vor allem auf die Musik- und Tanzauftritte zurück.

Auch „seine“ Musiker vom Jugendblasorchester (JBO) St. Konrad waren mit von der Partie: Das JBO präsentierte sich am Sonntag mit seinen beiden Nachwuchsgruppen.

Auch die Jüngsten machen mit

Laut Vorstand Thurow, ist die Mitgliederzahl des Jugendblasorchesters zwar „in allen Altersgruppen konstant“, dennoch sei der Verein stets um Nachwuchs bemüht. Mitmachen können beim JBO St. Konrad Kinder schon ab dem Vorschulalter, zumal das Jugendblasorchester auf dem Feld der musikalischen Früherziehung aktiv ist.

Da das Fest der Vereine alle zwei Jahre stattfindet, wird eine Neuauflage für 2020 anvisiert. Die Kooperation zwischen den Vereinen laufe hervorragend, lobte Thurow.

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