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Gesundheit

3507 Läufer sagen Leukämie Kampf an

Die Sportler laufen am Sonntag auf dem Regensburger RT-Gelände für den guten Zweck – vor den Augen eines Weltmeisters.
Von Luis Münch

Tausende Sportler werden auch heuer zum Leukämielauf erwartet. Archivfoto: Tino Lex
Tausende Sportler werden auch heuer zum Leukämielauf erwartet. Archivfoto: Tino Lex

Regensburg.Überquert ein Läufer die Ziellinie, ist die gelaufene Zeit entscheidend. 3507 Läufer gehen am Sonntag beim 21. Leukämielauf an den Start. Dann rückt für jeden die erlaufene Zeit in den Hintergrund. Denn der Lauf dient in erster Linie einer Sache: dem guten Zweck.

Auf dem Gelände der Regensburger Turnerschaft e. V. starten Läufer aus den Jahrgängen 1937 bis 2013. Die Starter wählen zwischen vier Läufen. Nach der offiziellen Eröffnung um 11.30 Uhr fällt um 12 Uhr zunächst der Startschuss für den 5-Kilometer-Lauf. Die Teilnehmer des Nordic-Walking-Laufs starten um 13 Uhr. Eine Viertelstunde später haben die Kleinsten den großen Auftritt: Um 13.15 Uhr läuft der Nachwuchs beim Kinderlauf um den guten Zweck. Der 10-Kilometer-Lauf schließt um 14.15 Uhr den sportlichen Teil des Aktionstages ab.

Erlös geht an Leukämiehilfe

Von A bis Z für den guten Zweck organisiert: Der Erlös des 21. Leukämielaufes fließt an die Leukämiehilfe Ostbayern e. V. Nicht nur Läufer können Gutes tun. Vor Ort bietet die AKB – Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern – die Möglichkeit, sich typisieren zu lassen.

Ob die Läufer auf dem Platz des RT-Geländes starten, hängt von den Witterungsbedingungen ab. Notfalls weichen die Sportler in die Halle der Regensburger Turnerschaft aus. Für den Zeitraum der Läufe versprechen die Vorhersagen trotz bewölkten Wetters Sonnenschein. Die Siegerehrung wird ohnehin um 16 Uhr in der Halle stattfinden. Fußball-Weltmeister Klaus Augenthaler und Nachwuchs-Botschafter Moritz Thurow werden die Wettkämpfe vor Ort verfolgen.

Zwei Läufer seit 1999 immer dabei

Leichtathlet Jens Wulff ist einer von zwei Läufern, die seit 1999 bei jedem Leukämielauf im Teilnehmerfeld standen. Am Sonntag geht der 38-Jährige nun zum 21. Mal an den Start – und die Tatsache, für einen guten Zweck zu laufen, löse in dem Leichtathleten einen zusätzlichen Motivationsschub aus. „Das ist schon immer die Hauptintention, für den guten Zweck zu starten“, erklärt Wulff. „Gegen den inneren Schweinehund“, dafür für den guten Zweck: Für den 38-Jährigen ist es „Ehrensache und das Nonplusultra, dass man da teilnimmt.“ Zumal sich dort das „Who is who der regionalen Läuferszene“ messe.

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Die Idee

  • Startschuss:

    Jeder der vier Läufe wird von Botschaftern und Freunden der Leukämiehilfe Ostbayern zum Start freigegeben.

  • Lauf:

    Der Ideengeber des Laufes, Prof. Dr. Reinhard Andreesen, wird nicht nur den ganzen Tag vor Ort sein, sondern auch beim 5-Kilometer-Lauf an den Start gehen.

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