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Benefizprojekt

385 Runden für den guten Zweck

Studenten, Absolventen und Professoren des Studiengangs European Business Studies schnürten die Sportschuhe. Sie drehten ihre Runden für „Nothing is Forever“.
Von Daniel Steffen, MZ

Am Samstag veranstaltete der Hochschul-Studiengangs „European Business Studies“ auf dem Oberen Wöhrd einen Charitylauf zugunsten des Selbsthilfe-Vereins „Nothing is forever“. Foto: Steffen

REGENSBURG. Das Lauffieber grassiert in Regensburg auch nach dem großen Marathon weiter: Am Samstagvormittag waren es die Hochschul-Studenten, Absolventen und Professoren des Studiengangs European Business Studies (EBS), die sich die Sportschuhe schnürten. Und das freilich für einen guten Zweck: Sämtliche Erlöse von der Veranstaltung kommen nun den dem Verein „Nothing is Forever“ zugute.

Dieser relativ junge Verein hat sich dem Kampf gegen die seltene Tumorerkrankung Neurofibromatose verschrieben. Veranstaltungs-Mitorganisator und Student Andres Zeus hatte im Vorfeld den Kontakt geknüpft und seine Kommilitonen von der Idee überzeugen können. Der Lauf fand bei angenehmen Frühlingstemperaturen auf dem Oberen Wöhrd statt.

Dort, im Inselpark, fiel um 11 Uhr der Startschuss. 50 Studenten joggten munter los und hatten im Sinne, so viele Runden wie möglich zu laufen. Dementsprechend stieg auch der Betrag für den Verein „Nothing is Forever“ Runde um Runde.

Unterstützung erhielten die Studenten von mehreren Unternehmen: Mit im Boot waren die Atoss Software AG, die Gerresheimer Regensburg GmbH, die Liberatus IT GmbH, die Omniga GmbH & Co. KG und der Händler Zweirad Ehrl. Mit festen Spendensummen beziehungsweise festen Beträgen pro erlaufender Runde ermöglichten sie es, dass richtig viel Geld zusammen kam.

Am Start- und Zielpunkt wartend, zählte Student Patrick Kebekus die Runden von jedem Teilnehmer. Pro Runde mussten die Läufer 1,1 Kilometer zurücklegen – 385 Runden „drehten“ sie insgesamt. Verantwortlich für den Charity Lauf zeichnet sich der Förderverein European Business, kurz FEBS.

In den letzten Jahren hatte er immer ein Fußballturnier organisiert, nun sollte (auch zuliebe der Nicht-Fußballer) die Sportart gewechselt werden. Wie Patrick Kebekus erklärte, ist die Mitgliederzahl im Förderverein auf stolze 800 angewachsen.

Der internationale EBS-Studiengang zeichnet sich dadurch aus, dass die Studenten vier der acht Semester Regelstudienzeit im Ausland verbringen, um dort Erfahrungen mit der Wirtschaft, der Kultur und den Menschen zu sammeln. So war beispielsweise Melanie Kommorowski für mehrere Monate in Paris, La Rochelle (ebenfalls Frankreich) und Hongkong.

Die chinesische Millionenstadt hat es ihr angetan: „Es gibt dort einen schönen Mix aus chinesischer Tradition und westlicher Moderne“, sagte Melanie Kommorowski. Nun sei sie froh, zurück im „beschaulichen Regensburg“ zu sein.

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