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Walter oder Wolbergs: Wer wird OB-Kandidat der SPD?

Tonio Walter oder Joachim Wolbergs – wer wird 2008 OB-Kandidat der SPD? Der Parteivorstand sprach sich gestern mit 13:7 Stimmen für den Uni-Professor aus. Wolbergs will trotzdem kandidieren.

Wie erwartet, schlug der fünfköpfige Vorstand um die Parteivorsitzende Margit Wild in der Sondersitzung im Bischofshof Bräustüberl den Strafrechtsprofessor Toni Walter als OB-Kandidat der SPD für die Kommunalwahl 2008 vor. Wie ebenfalls erwartet meldete aber auch Fraktionsvorsitzender Joachim Wolbergs seine Ansprüche auf die Kandidatur an.

Wolbergs galt als OB-Kandidat der SPD, bis er im Dezember nach dem Bürgerentscheid gegen den Stadthallenstandort Donaumarkt seine Bewerbung zurückzog.

Hatten zunächst nur seine Anhänger den Schritt als übereilt bezeichnet, waren in den letzten Wochen im Hinblick auf die Zerstrittenheit der CSU die Stimmen lauter geworden, die forderten, Wolbergs möge seinen Hut erneut in den Ring werfen.

Obwohl mehrere der Anwesenden gestern dafür plädierten, von einer Abstimmung abzusehen, wollte Wild ein Votum. Von den 22 Stimmberechtigten sprachen sich bei zwei Enthaltungen 13 für Tonio Walter, sieben für Joachim Wolbergs aus. Weil Wolbergs ankündigte, trotzdem kandidieren zu wollen, soll eine Stadtverbandssitzung am 7. oder 11. Mai für Klarheit sorgen. Margit Wild kündigte jedenfalls an: „Ich werde auf Wolbergs einwirken, damit er eine Kampfkandidatur bleiben lässt.“

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