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Abwasser nicht auf Corona untersucht

In 25 deutschen Kommunen wird das Abwasser auf das Virus untersucht. Regensburg gehört bislang nicht dazu.

Proben aus Abwasser könnten wie eine Art Frühwarnsystem funktionieren. Foto: Tyler Sizemore/dpa
Proben aus Abwasser könnten wie eine Art Frühwarnsystem funktionieren. Foto: Tyler Sizemore/dpa

Regensburg.Die Untersuchung kommunaler Abwässer auf Coronaviren könnte als eine Art Frühwarnsystem dienen, um bei einer zweiten Infektionswelle mehrere Tage vor dem Corona-Ausbruch bereits vorgewarnt zu sein.

Niederländischen Forschern ist der Nachweise selbst geringer Mengen des Virenerbguts in kommunalen Abwässern gelungen. Mit Covid-19 infizierte Menschen geben die Virenbruchstücke laut Presseberichten bereits drei Tage nach der Infektion über ihren Stuhlgang ab, noch bevor sie Symptome zeigen und sich in Quarantäne begeben können.

Keine infektiösen Viren im Abwasser

In Deutschland läuft nun in etwa 25 Kommunen im Rahmen eines Pilotprojekts die Untersuchung kommunaler Abwässer an. Regensburg ist davon nicht betroffen. Auf Anfrage der Mittelbayerischen teilte die Pressestelle der Stadt mit, dass es bisher keine Untersuchung kommunaler Abwässer im Regensburger Netz gebe. Bei den im Abwasser feststellbaren Spuren von Coronaviren handelt es sich nur um Bruchstücke aus dem viralen Erbgut, nicht mehr um noch infektiöse Viren. (zk)

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