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Hygiene-Tipps von Regensburger Ärzten

Das Ärztenetz setzt auf regen Austausch und Aufklärung – auch untereinander. Drei konkrete Hinweise geben die Mediziner.

Natürlich ganz oben auf der Liste der Ärzte: Händewaschen – und zwar richtig!. Foto: Marijan Murat/dpa
Natürlich ganz oben auf der Liste der Ärzte: Händewaschen – und zwar richtig!. Foto: Marijan Murat/dpa

Regensburg.Im Rahmen einer Online-Videobesprechung zusammen mit der Regensburger Virologin PD Dr. Annelie Plentz von der Universitätsklinik Regensburg haben sich niedergelassene Haus- und Fachärzte untereinander zum Corona-Virus ausgetauscht.

Die Verunsicherung der Bevölkerung zum Thema Corona steigt. „Wir brauchen dringend Verhaltenstipps für die Bevölkerung, die tatsächlich für den Alltag nützen“, sagt Dr. Thomas Koch, Arzt und Geschäftsführer des Regensburger Ärztenetzes. Deshalb verweist das Ärztenetzes auch noch einmal auf drei wichtige Alltags-Tipps in Zeiten der Corona-Pandemie.

Abstand halten hilft bei allen Atemwegsinfektionen

Bei allen Atemwegsinfekten helfe Abstand. Auch bei Corona. Egal ob im Bus, an der Supermarktkasse oder im Restaurant. Da Senioren schwerer erkranken, sollten gerade diese besonders Menschenmassen meiden. .Aber halten Sie keinen Abstand vom Leben und unterstützen Sie Menschen in ihrem Umfeld, die Hilfe brauchen“, sagt das Regensburger Ärztenetz.

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Die zweite Empfehlung lautet: „Waschen Sie häufig ihre Hände – und richtig! Gerade auch die Fingerspitzen mit den Fingernägeln.“ Medizinprofis haben übrigens aus hygienischen Gründen keine langen Fingernägel. Deshalb: „Lassen Sie ihre Fingerspitzen stets in den Seifensee der anderen Hand schwimmen gehen.“

Auf Händeschütteln verzichten

„Seien Sie so höflich wie die Asiaten!“, lautet der dritte Tipp des Ärztenetzes. Die Asiaten hätten uns schon immer eines voraus: Sie schütteln keine Hände, sondern sie verbeugen sich. Und bei Erkältungen tragen sie Atemmasken. „Und wenn Sie eine Erkältung haben, tragen Sie diese bitte nicht zu den Großeltern – sondern rufen diese lieber an“, heißt es weiter.

Der Hausarzt und Vorstand Dr. Weber berichtet zudem: „Seit dieser Woche suchen gesunde Urlauber aus Italien oder dem Elsass unsere Arztpraxen auf oder gehen besorgt in die Notaufnahmen bei St. Josef oder den Barmherzigen.“ Sinnvoll sei es natürlich, dass Patienten aus dem Risikogebiet vermehrt auf Krankheitszeichen achten und bei Symptomen wie bei einer Erkältung zuerst Rücksprache mit einem Hausarzt halten. Aber wenn man keine Krankheitszeichen hat, braucht man im Wesentlichen Geduld. Eine frühzeitige Testung auf das Coronavirus ist vielfach unnötig. Im Gegenteil: Macht man den Virustest zu früh, so zeige er vielleicht die Erkrankung noch gar nicht an.

Einkaufsplattform für Schutzausrüstung gegründet

Das Regensburger Ärztenetz jedenfalls bereitet sich auf eine länger anhaltende Ausnahmesituation vor. „Aus der Not heraus haben wir eine gemeinsame Einkaufsplattform für Schutzausrüstung geschaffen und stellen unseren Praxen ab sofort 2000 Atemmasken zur Verfügung.“

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