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Vereine

Alpenklang beim Waldverein

Das Adventssingen- und -musizieren füllt seit 50 Jahren die Niedermünsterkirche Regensburg. Diesmal kam sogar ein Minister.
Von Anna-Leandra Fischer

Die Alphornbläser unter der Leitung von Hubert Bäuml brachten eine besondere Stimmung in die Niedermünsterkirche. Foto: Fischer
Die Alphornbläser unter der Leitung von Hubert Bäuml brachten eine besondere Stimmung in die Niedermünsterkirche. Foto: Fischer

regensburg.Das altbairische Adventssingen und -musizieren des Waldvereins ist seit einem halben Jahrhundert ein Magnet. Wieder lockte es zahlreiche Besucher in die Kirche, alle Plätze waren restlos besetzt.

Dieses adventliche Singen und Musizieren wird vom Regensburger Waldverein seit über 40 Jahren organisiert. Der bayerische Waldverein hat es sogar schon vor über 50 Jahren angestoßen. Dieses Jahr war auch der Präsident des gesamten bayerischen Waldvereins, Staatsminister Helmut Brunner, zu Gast. Der Grund war: Alle bayerischen Waldvereine waren dieses Jahr erstmals zum Konzert eingeladen. Wie auch die Jahre zuvor organisierte Maria-Theresia Kretschmer von der Sektion Regensburg das Adventskonzert. Auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer lauschte dem musikalischen Programm, das Helmut Brunner und Diakon Ulrich Wabra eröffneten.

Brunner appellierte an die Anwesenden, vor allem in der Adventszeit fröhlich durch den Alltag zu gehen. „Wenn man unverhofft freundlich ist, tut sich das Gegenüber schwer, nicht zurück zu lächeln“, sagte er. Der Präsident des Waldvereins Bayern erinnerte auch an die wichtige Rolle der Musik, um sich auf Weihnachten einzustellen: „Wir werden heute beschenkt von etwas, das wir nicht kaufen können: Musik.“

Erika Zankl führte als Sprecherin durch den Nachmittag. Sie trug stimmungsvolle Gedichte vor und erinnerte an die Geburt Jesu Christi. Erika Zankl hielt die Mitglieder der Waldvereine und alle anderen Zuhörer dazu an, sich von der hektischen Adventszeit nicht antreiben zu lassen und einmal in Gedanken stehen zu bleiben. An die Thematik schlossen sich auch die musikalischen Beiträge an. Die Darbietung von traditionellem Liedgut und bodenständiger Musik sei Traditionspflege, so Staatsminister Brunner.

Der Chor Laudate und die Koferer Sänger sangen Lieder wie „Advent is a Leuchtn“, „Büäberl liabs du“ oder „Adeste Fideles“. Die Niedergebrachinger Bläser, die Alphornbläser und die Vierer Musi sorgten für die musikalische Rahmung, ebenfalls mit traditionsreichen und bekannten Melodien. Dabei sorgten sie für weihnachtliche Stunden und eine besinnliche Auszeit aus dem Alltag.

Zum Ende sprach Diakon Ulrich Wabra den Adventssegen und entließ die Anwesenden in die Adventszeit. Als Abschluss sangen alle zusammen in Begleitung der Niedergebrachinger Bläser das Lied „Es wird scho glei dumper“.

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    waren die Erschließung des Bayerischen Waldes als Wandergebiet, ein dichtes Wanderwegenetz mit Anbindung an den Böhmerwald sowie die Errichtung von Schutzhäusern.

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