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Tarif

Am Montag streiken die AOK-Mitarbeiter

Die Krankenkasse wollte die Sozialzuschläge abschaffen. Jetzt streiken die Beschäftigten – auch in Regensburg.

Das AOK-Gebäude in Regensburg – Die AOK-Mitarbeiter streiken, weil es in den laufenden Tarifverhandlungen keine Einigung gibt. Foto: Peter Ferstl
Das AOK-Gebäude in Regensburg – Die AOK-Mitarbeiter streiken, weil es in den laufenden Tarifverhandlungen keine Einigung gibt. Foto: Peter Ferstl

Regensburg.Die Gewerkschaft verdi hat die Mitarbeiter der AOK-Geschäftsstellen in Bayern für Montag zu Warnstreiks aufgerufen. In der Oberpfalz finden am kommenden Montag in Regensburg und Amberg Kundgebungen statt. Gestreikt werde aber auch in München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt, Bamberg, Passau und Mühldorf, kündigte verdi am Freitag an. Bei den laufenden Tarifverhandlungen fordert die Gewerkschaft für die AOK-Beschäftigten 6,8 Prozent mehr Gehalt.

Gesundheit

Dafür streiken die Regensburger Ärzte

Über 100 Ärzte des UKR folgten am Dienstag dem Streikaufruf des Marburger Bundes. Sie beklagen eine hohe Arbeitsbelastung.

Die AOK habe in der ersten Tarifrunde kein Angebot vorgelegt, aber die Abschaffung der Sozialzuschläge gefordert, „die für die AOK-Beschäftigten einen finanziellen Ausgleich des im GKV-Bereich niedrigeren AOK-Tabellenniveaus darstellen“. Laut verdi würde das für verheiratete Beschäftigte mit zwei Kindern 390 Euro weniger Gehalt im Monat bedeuten. Verdi-Fachbereichsleiterin Sigrid Stenzel sprach von einem Affront. Die AOK äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

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