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Regensburg
Mittwoch, 22. August 2018 32° 2

Unglück

Arbeiter wird von Zug erfasst und stirbt

Bei einem Unfall an den Bahngleisen im Regensburger Westen wurde ein Mann so schwer verletzt, dass er wenig später starb.
Von Simone Grebler

Der Unfall passierte an dieser Bahnüberführung nahe Prüfeninger Schlossstraße und Roter-Brach-Weg. Foto: Amt für Brand- und Katastrophenschutz
Der Unfall passierte an dieser Bahnüberführung nahe Prüfeninger Schlossstraße und Roter-Brach-Weg. Foto: Amt für Brand- und Katastrophenschutz

Regensburg.Ein dramatisches Unglück hat sich am Dienstagmorgen im Regensburger Westen ereignet. Ein 50-jähriger Mann wurde im Gleisbett von einem Zug erfasst, wie die Polizei mitteilte. Der Arbeiter erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.

Der Mann war in der Nähe des Gleisbereichs der Strecke Regensburg-Ingolstadt in der Nähe der Prüfeninger Schlossstraße und Roter-Brach-Weg mit Kanalarbeiten beschäftigt, als laut Polizeiangaben gegen 7.45 Uhr ein Zug kam. Der Mann wurde von diesem erfasst und erlitt schwere Verletzungen.

An der Einsatzstelle waren neben dem Rettungsdienst, dem Kriseninterventionsteam, der Polizei, Mitarbeitern der Bahn und der Agilis auch Einsatzkräfte des Löschzuges Winzer der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Foto: Amt für Brand- und Katastrophenschutz
An der Einsatzstelle waren neben dem Rettungsdienst, dem Kriseninterventionsteam, der Polizei, Mitarbeitern der Bahn und der Agilis auch Einsatzkräfte des Löschzuges Winzer der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Foto: Amt für Brand- und Katastrophenschutz

Der Verunglückte wurde von den Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr aus dem Gleisbereich gerettet. Der Notarzt versorgte den städtischen Mitarbeiter, der zum Unfallzeitpunkt mit drei Kollegen an der Stelle arbeitete. Doch der Mann verstarb in Folge der schweren Verletzungen.

Der Mann hatte den Zug wohl nicht gehört

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer spricht von einer Tragödie: „Wir sind alle zutiefst erschüttert über diesen tragischen Unfall und den Tod unseres Mitarbeiters. Mein besonderes Mitgefühl gilt der Familie und allen Kolleginnen und Kollegen des Unfallopfers.“

An der Unglücksstelle gibt es keinen Übergang oder eine Signalanlage. Der Mann hatte offenbar den Zug weder vorher gehört noch gesehen. „Die Züge der Agilis sind sehr leise unterwegs“, erklärte Einsatzleiter Brandamtmann Elmer Zimmermann auf Nachfrage.

Durch den Unfall war das Gleis für den Zugverkehr bis etwa 9.30 Uhr gesperrt. Für die im Zug befindlichen Fahrgäste wurde durch die Feuerwehr eine gesicherte Ausstiegsmöglichkeit geschaffen und der Rücktransport zum Hauptbahnhof Regensburg organisiert.

Hier hat sich am Dienstagmorgen der schwere Unfall ereignet:

An der Einsatzstelle waren neben dem Rettungsdienst, dem Kriseninterventionsteam, der Polizei, Mitarbeitern der Bahn und der Agilis auch Einsatzkräfte des Löschzuges Winzer der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und der Berufsfeuerwehr eingesetzt.

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