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Asylbewerber wollen mehr Rechte

Vor dem Alten Rathaus machten die Flüchtlinge auf ihre Anliegen aufmerksam. Es geht ihnen um mehr Selbstbestimmung.

Asylbewerber haben am Samstag vor dem Alten Rathaus demonstriert.

REGENSBURG.Mehrere Flüchtlinge haben selbst auf sich und ihre Lage aufmerksam gemacht: Am Samstagmittag demonstrierten sie vor dem Alten Rathaus für eine bessere Zukunft. Ihre Anliegen: Statt „jahrelangem Ausharren“ in Asylbewerberheimen wünschen sie eine lebenswertere Wohnform, statt dem „Verdammtsein zum Nichtstun“ wollen sie die Möglichkeit zur Arbeit haben und lieber Geld statt den Essenspaketen bekommen. Auch die Abschaffung der Residenzpflicht ist für sie ein großes Bestreben.

Stellvertretend für alle Betroffenen sprach Marion Puhle vom Regensburger Flüchtlingsforum, die der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) vorwarf, „den Bezug zur Realität verloren“ zu haben. Unterstützung bekam das Flüchtlingsforum auch von der SPD (vertreten durch MdL Margit Wild), und den Grünen (MdL Maria Scharfenberg) sowie Vertretern der Jusos und der Falken. Gegen Ende der Aktion warf Puhle Oberbürgermeister Hans Schaidinger einen offenen Brief in den Postkasten des Rathauses. Der Brief verdeutlicht die Forderung nach einem respektvolleren Umgang mit Flüchtlingen und beinhaltet 246 Unterschriften.

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