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Regensburg

Auf den Spuren von Bildhauerin Renée Sintenis

In ihrer Zeit war die hochgewachsene Renée Sintenis Inbegriff der „Neuen Frau“.

Schülerinnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums haben im Kunstforum Ostdeutsche Galerie ihre Arbeiten präsentiert.  Foto: Steffen
Schülerinnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums haben im Kunstforum Ostdeutsche Galerie ihre Arbeiten präsentiert. Foto: Steffen

Regensburg.Sie gehörte zu den ersten Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts, die von ihrem Metier leben konnten. Was das in ihrem Leben bedeutete, untersuchten Schülerinnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums im Projekt „Eine Künstlerin inspiriert: Die Neue Frau“. Unter Leitung von Dr. Heike Wolter, tätig im Bereich Didaktik der Geschichte an der Universität Regensburg, und Lehrerin Eva Haubelt machten sie sich Gedanken zu Themen wie Sintenis‘ Rolle in der männerdominierten Welt oder bedeutende Ereignisse im Leben der Künstlerin. Entstanden sind etwa ein Film, Siebdrucke und symbolische Tierfiguren. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten die Schülerinnen nun im Kunstforum Ostdeutsche Galerie an der Dr.-Johann-Maier-Straße 5. Dort wurde auch ein zweites Projekt vorgestellt: Dieses beschäftigte sich mit Tierplastiken aus Ton und wurde zusammen mit dem Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Uni Regensburg als Kunstwettbewerb für Schüler ausgeschrieben. Es trägt den Namen „Tier im Blick“. Vier Gewinner aus den ostbayerischen Schulen nahmen an einem Workshop im Kunstforum teil. Die vier Tierplastiken aus Ton, die entstanden sind, und die dazugehörigen Zeichnungen wurden nun präsentiert. Beide Projekte konnten dank der Unterstützung des Clubs Soroptimist International Regensburg durchgeführt werden. Die Ergebnisse sind noch mehrere Wochen im Kunstforum zu sehen.

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