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Interview

Auf der Suche nach der Ursache

Manuel Köppl, Pressesprecher Bayernwerk AG, berichtet von der schwierigen Suche nach der Ursache für den Stromausfall.
von Heike Haala

Manuel Köppl, Pressesprecher Bayernwerk AG Foto: Benedikt Glaab
Manuel Köppl, Pressesprecher Bayernwerk AG Foto: Benedikt Glaab

Regensburg.Herr Köppl, kennen Sie inzwischen den Grund für den Stromausfall beim BMW Group Werk Regensburg?
Nein, der Grund für den Ausfall der BMW-Kundenstation bei Harting ist uns leider noch nicht bekannt. Unsere Experten sind seit Montag damit beschäftigt, das Fehlerprotokoll des ausgefallenen Netztrafos auszulesen und auszuwerten. Vielleicht wissen wir am Ende der Woche mehr. Bei allem Optimismus: Es kann auch sein, dass sich die Ursache für den Trafoausfall nicht mehr rekonstruieren lässt.

Wie unterstützen Sie Unternehmen, um Stromausfällen vorzubeugen?
Wir arbeiten in unserem Verteilnetz stets mit mindestens doppeltem Boden, das heißt mit redundanten Versorgungswegen. Außerdem sorgen unsere Serviceteams in ganz Bayern im Störungsfall schnell für eine Ersatz- und Wiederversorgung. Unternehmen, die sich für eine eigene Versorgungsinfrastruktur und uns als technischen Dienstleister entscheiden, können sich 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche auf unseren Service verlassen. Mitunter sorgen unsere Mitarbeiter über alternative Versorgungswege und Stromaggregate dafür, dass der Strom möglichst schnell wieder fließt.

Wie oft kommt es vor, dass große Unternehmen, die Strom über Ihr Verteilnetz beziehen, in eine Situation kommen, in der die Bänder still stehen?
Das passiert extrem selten. Deswegen sind eigene Kundenstationen für Unternehmen auch so attraktiv. Auf diese Weise werden sie ein Stück autarker. Hängen Unternehmen an einer Station mit zahlreichen Abnehmern und Einspeisern gilt: Mitgefangen gleich mitgehangen.

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