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Projekt

Bank macht Station

Die „Wanderbank“ bietet am Bahnhof Reisenden und Angestellten einen Platz.

Regensburg. Am Mittwoch und Donnerstag kommt die sogenannte „Wanderbank“ nach Regensburg. Sie wird dann im Bereich des Bahnhofs aufgestellt. Der genaue Standort hängt noch vom Wetter ab – entweder vor dem Eingang zum Supermarkt oder am Bahnsteig eins unter dem Dach. Das Projekt wurde von Christiane Huber, einer Geschichtensammlerin, und der Fotografin Sanne Kurz für die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern entwickelt. Sie begleiten das Projekt auch in Regensburg.

Bisher stand die „Wanderbank“ bereits in Passau, München, Ingolstadt, Schweinfurt, Aschaffenburg und Würzburg vor den Bahnhofsmissionen. Und sie war für alle da: Reisende, Passanten, Gäste und Mitarbeitende der Bahnhofsmission, Beschäftigte am Bahnhof und wer immer sich hier niederlassen möchte. Dabei wurde sie zu einem Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Herkunft und in völlig verschiedenen Lebenssituation zusammenkamen, miteinander redeten und aus ihrem Leben erzählten.

„Wir haben deutlich gemerkt, wie wichtig es für viele Menschen ist, zwanglos von sich erzählen zu können, dass ihnen jemand zuhört und sie wahr- und ernst nimmt,“ berichtet Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die bayerischen Bahnhofsmissionen. „Bänke sind wie kleine Inseln im oft hektischen Alltag“, schreiben Huber und Kurz über ihr Projekt.

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