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Belastungsfahrten am Sallerner Berg

In dem Regensburger Stadtteil wird die Stabilität des Bodens getestet. Hintergrund sind Planungen für eine neue Grundschule.

Zwischen 8 und 12 Uhr dürfen am kommenden Sonntag in den betroffenen Straßen in Sallern keine Autos parken.
Zwischen 8 und 12 Uhr dürfen am kommenden Sonntag in den betroffenen Straßen in Sallern keine Autos parken. Foto: Jan Woitas/dpa

Regensburg.Am Sonntag, 12. Juli 2020, finden von 8 bis 12 Uhr Belastungsfahrten in der Hunsrückstraße, der Erzgebirgsstraße sowie Im Reichen Winkel statt. An diesem Vormittag dürfen laut einer Pressemitteilung der Stadt keine parkenden Autos in den Straßen stehen. Die Ein- bzw. Ausfahrt in die jeweiligen Straßen ist zwischen 9.15 bis 9.30 Uhr und zwischen 10.30 und 10.45 Uhr möglich.

Hintergrund für die Maßnahme ist ein am 13. Dezember 2018 gefasster Grundsatzbeschluss des Stadtrats, am Sallerner Berg die Planungen für eine neue Grundschule mit Dreifachturnhalle und Freisportanlagen in der Hunsrückstraße voranzutreiben. Ab 2021 sollen die Abbrucharbeiten des alten Schulgebäudes beginnen. Da im Bereich des Sallerner Bergs aufgrund der vorherrschenden geologischen Verhältnisse sogenannte Erdfälle auftreten können, unternimmt die Stadt laut der Mitteilung vorab entsprechende Belastungsfahrten.

Veränderungen im Boden werden protokolliert

Die Belastungsfahrt wird mehrmalig (je drei Hin- und Rückfahrten) im Rückwärtsgang und in Schrittgeschwindigkeit erfolgen, um das Risiko für den Fahrzeugführer so gering wie möglich zu halten. Sie werden dabei die ganze Zeit über fachmännisch begleitet. Beobachtungsposten laufen während der Fahrten mit und protokollieren die Veränderungen der Straßendecke. Anschließend werden Bohrungen und Sondierungen durchgeführt – sie sollen detaillierte Ergebnisse darüber liefern, wie es im Boden aussieht.

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Sollte es während der Fahrten zu Setzungen kommen, wird vor Ort sofort entschieden, ob die Maßnahme abgebrochen werden muss. In dem Fall wird der Bereich abgesperrt und im Nachgang umfassend untersucht. Ein Aufgraben ist dabei laut der Pressemitteilung unumgänglich. Sollten sich lediglich Risse in den Straßen auftun, wird die Stadt diese zunächst kennzeichnen und auch hier im Anschluss umfassende Untersuchungen einleiten, um die Schäden zu beheben.

Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits separat über die Maßnahme informiert. Die Stadt bittet für die vorübergehende Sperrung des Gebiets und die Durchführung der Maßnahme für Verständnis.

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