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Literatur

Bestseller-Autorin zu Gast in Regensburg

Zum zweiten Mal fand „Patho-Logisch! Wenn Medizin zum Krimi wird ...“ statt. Elisabeth Herrmann las an der Uni-Klinik.
von Sarah Sophie Ruppert

Schriftstellerin Elisabeth Herrmann las an der Uni-Klinik in Regensburg. Foto: Ruppert
Schriftstellerin Elisabeth Herrmann las an der Uni-Klinik in Regensburg. Foto: Ruppert

Regensburg.„Ich kam heute nach Regensburg in die Pathologie und sah meinen ersten Dickdarm.“ Eine Begegnung, die Schriftstellerin Elisabeth Herrmann bei ihrer Ankunft am Regensburger Universitätsklinikum machen durfte. Herrmann ist Autorin und war schon mit zahlreichen ihrer Bücher in den Bestsellerlisten aufgeführt. Sie schreibt Krimis, bei denen sie sich mit Mordszenarien, skurrilen Geschehnissen in Leichenkammern oder der Pathologie und mit Krankheiten genau auseinandersetzen muss.

Diese Passagen, vielmehr ganze Kapitel aus den Büchern der Bestseller-Autorin, stellte Prof. Dr. Christoph Brochhausen-Delius auf den Prüfstand. Als stellvertretender Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Regensburg beleuchtete er medizinisch die im Buch geschilderten Vorfälle.


„Patho-Logisch!“ in Regensburg

Bereits zum zweiten Mal fand „Patho-Logisch! Wenn Medizin zum Krimi wird ...“ in Kooperation von Universitätsklinikum und Universität Regensburg statt.

Neu ist die Teilnahme von Vertretern der Nako Gesundheitsstudie. Die Langzeitstudie untersucht Krankheiten und deren Entstehung. Deutschlandweit nahmen 200000 Menschen teil, 10000 davon aus Regensburg. Ziel ist es, Krankheiten vorzubeugen, früher zu erkennen und somit schneller und besser behandeln zu können. Die Gesundheitsstudie hat prominente Botschafter wie den Mannschaftsarzt der deutschen Nationalelf, Prof. Dr. Tim Meyer, oder eben auch Elisabeth Herrmann mit im Boot.

Impulsgeberin des Abends war Dr. Beate Fischer, die als Leitung des Nako-Studienzentrums in Regensburg fungiert und beim Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin am Uniklinikum arbeitet. Dr. Fischer wusste bereits vor einem Jahr, dass sich Herrmann als Botschafterin für Nako Lesungen anbot. Nun konnte sie die Autorin einladen: „Herrmann und Brochhausen waren von meiner Idee begeistert!“

Duo lieferte gelungene Show

Das Duo lieferte den Zuhörern eine gelungene Show. Herrmann las mitreißend aus ihren Romanen und brachte dabei die fiktive Tatortreinigerin Judith Kepler ins Spiel, die sich um das Waisenmädchen Tabea sorgt und dieses im Krankenhaus besucht. Tabea klagt über Schmerzen im Bauch und Übelkeit. Für Prof. Dr. Brochhausen-Delius genug Symptome, um auf die Diagnose Blinddarmentzündung zu kommen. Die Besucher, die tiefe Einblicke in den Wurmfortsatz und die Probleme, die er verursachen kann, erhielten, genossen die Schilderungen des Professors und die spannenden Erzählungen Herrmanns.

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