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Corona: Voderholzer bezieht Stellung

Der Regensburger Bischof stellt sich auf die Seite der Bischofskonferenz. Sie distanziert sich von einem umstrittenen Papier.

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer distanziert sich deutlich von Kardinal Müller und dessen Unterschrift unter einem corona-kritischen Papier. Foto: Armin Weigel/dpa
Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer distanziert sich deutlich von Kardinal Müller und dessen Unterschrift unter einem corona-kritischen Papier. Foto: Armin Weigel/dpa

Regensburg.Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer stellt sich auf die Seite der Bischofskonferenz, nachdem Kardinal Müller, der frühere Regensburger Bischof, ein umstrittenes Papier gegen die Corona-Maßnahmen unterzeichnete. Voderholzer macht sich die Worte des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, ausdrücklich zu eigen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Deutsche Bischofskonferenz kommentiert grundsätzlich keine Aufrufe einzelner Bischöfe außerhalb Deutschlands. Allerdings füge ich hinzu, dass sich die Bewertung der Corona-Pandemie durch die Deutsche Bischofskonferenz grundlegend von dem gestern veröffentlichten Aufruf unterscheidet.“

Umstrittener Brief mit vielen Unterschriften

In dem umstrittenen Aufruf werden die Maßnahmen verschiedener Länder im Rahmen der Corona-Pandemie in Frage gestellt. Initiiert wurde das Schreiben vom früheren Päpstlichen Botschafter in den USA, Erzbischof Carlo Maria Vigano. Es erschien am 8. Mai unter der Überschrift „Veritas liberabit vos“, übersetzt bedeutet das „Die Wahrheit wird euch freimachen“.

Kirche

Kardinal Müller weist Kritik zurück

Der früherer Regensburger Bischof verteidigt seine Meinung zu den Auflagen im Kampf gegen das Coronavirus.

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