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Politik

Dagmar Schmidl macht es spannend

Am Montag soll es Klarheit darüber geben, ob es bei der Regensburger CSU zu einer Kampfabstimmung um die OB-Kandidatur kommt.
von Heike Haala

Stadträtin Dagmar Schmidl macht es spannend. Foto: Lex
Stadträtin Dagmar Schmidl macht es spannend. Foto: Lex

Regensburg.Auch zwei Tage nach Bekanntgabe des Urwahl-Ergebnisses bei der Regensburger CSU ist unklar, ob es während der Delegiertenversammlung am 27. Juli zu einer Kampfabstimmung kommt. An diesem Termin wird die Partei ihren OB-Kandidaten küren.

Lesen Sie hier einen Bericht unseres Kollegen Christian Eckl zum Ergebnis der Urwahl:

Urwahl

Freudenstein holt über 60 Prozent

57 Prozent der Regensburger CSU-Mitglieder stimmten ab, mehr als 60 Prozent halten Freudenstein für die beste Kandidatin.

Als Sieger aus dieser Urwahl ging die frisch in den Bundestag nachgerückte Astrid Freudenstein hervor. Sie holte 485 von 980 Stimmen, was einem Stimmenanteil von 62 Prozent entspricht. Stadträtin Dagmar Schmidl hatte 133 Befürworter (28 Prozent) und Stadtrat Jürgen Eberwein 48 (etwa zehn Prozent). Eberwein hat seine Kandidatur bereits zurückgezogen. Ob Schmidl das ebenfalls macht oder nicht, ist derweil unklar. Das sorgte am Wochenende für Gesprächsstoff in der Partei.

Während einer Vorstellungsrunde am 5. Juli hatte Schmidl ausweichend auf eine entsprechende Frage des ehemaligen Bürgermeisters Gerhard Weber geantwortet. Der wollte von Freudenstein, Schmidl und Eberwein wissen, ob sie ihre Kandidatur zurückziehen werden, sollten sie bei der Urwahl nicht den ersten Platz erringen. Schmidl brachte die Rolle der Delegierten als Leistungsträger der Partei ins Spiel und kündigte an, ihr Verhalten vom Ergebnis der Urwahl abhängig zu machen. Ihre Antwort auf Webers Frage aber steht noch aus. Sie befindet sich gerade auf einer Reise und war am Sonntag nicht für die Mittelbayerische zu erreichen. Michael Lehner, Vorsitzender des CSU-Kreisverbands, kündigte an, am Montag das Gespräch mit ihr in dieser Sache zu suchen.

Seine Position zum Ergebnis der Urwahl machte Lehner schon am Freitag während einer Pressekonferenz klar: Auf die Frage hin, was das Votum für den Kreisvorstand und seinen Vorsitzenden bedeutet, sagte Lehner: „Ich werde den Delegierten empfehlen, für Dr. Astrid Freudenstein als Kandidatin für die Kommunalwahl zu votieren.“ Und weiter: „Ich werde eine klare Wahlempfehlung abgeben.“ Auch Fraktionschef Josef Zimmermann machte deutlich, dass er das eindeutige Ergebnis für Freudenstein als klares Signal wertet, dass die Partei geschlossen in die Wahl gehen wird.

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