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Politik

Dagmar Schmidl verzichtet auf Kandidatur

Die Stadträtin zieht sich aus dem Kampf um den OB-Sessel in Regensburg zurück. Für die CSU tritt Astrid Freudenstein an.
Von Kathrin Robinson

Stadträtin Dagmar Schmidl hat ihren Rückzug erklärt. Foto: Josef Eder
Stadträtin Dagmar Schmidl hat ihren Rückzug erklärt. Foto: Josef Eder

Regensburg.Bis zuletzt hatte sie sich bedeckt gegeben – nun ist die Entscheidung gefallen: Dagmar Schmidl zieht sich aus dem Kampf um die CSU-Kandidatur für das Regensburger Oberbürgermeisteramt zurück. Damit wird es bei der Delegiertenversammlung am 27. Juli zu keinem Showdown zwischen ihr und Astrid Freudenstein kommen.

Bei einer Urwahl hatten die Mitglieder der Regensburger CSU darüber abgestimmt, mit wem sie bei der Kommunalwahl das Rathaus erobern wollen – mit klarem Ergebnis: Astrid Freudenstein ging mit 485 von 980 Stimmen (62 Prozent der Stimmen) als klare Siegerin aus der Urwahl hervor. Dagmar Schmidl hatte 133 Befürworter (28 Prozent der Stimmen) und Stadtrat Jürgen Eberwein 48 (etwa zehn Prozent). Letzterer hatte seine Kandidatur daraufhin bereits kurz nach der Urwahl zurückgezogen. Schmidl hatte sich eine Entscheidung noch offen gehalten.

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Der Wenzenbacher versprach „zuzuhören“ und „anzupacken“. 99,4 Prozent der Delegierten hatten für ihn gestimmt.

Dagmar Schmidl: Offener Brief der Kandidatin

Am Dienstagmorgen erklärte sie in einem offenen Brief ihren Rückzug von der Kandidatur. In dem Schreiben bezeichnet sie es als „große Ehre“, von der Basis als OB-Kandidatin für die CSU vorgeschlagen worden zu sein. „Es wäre mir auch eine Freude und eine Verpflichtung gewesen, mich mit aller Kraft und großer Leidenschaft hier zugunsten unserer Stadt und unserer Partei einzusetzen und die CSU zu einem Wahlsieg zu führen.“

Allerdings wolle sie das Ergebnis der Urwahl nicht ignorieren und die Last der Verantwortung „auf die Schultern der Delegierten legen“.

Gratulation an Astrid Freudenstein

Sie geht für die CSU ins Rennen um das Oberbürgermeisteramt: Astrid Freudenstein Foto: Christine Schröpf
Sie geht für die CSU ins Rennen um das Oberbürgermeisteramt: Astrid Freudenstein Foto: Christine Schröpf

Schmidl plädiert dafür, als CSU nun gestärkt und mit vereinten Kräften in den Wahlkampf zu gehen. Sie habe deshalb schon nach Vorliegen des Urwahl-Ergebnisses Astrid Freudenstein zu ihrem Erfolg gratuliert und sehe sich zwar nun nicht mehr als potentielle OB-Kandidatin, werde sich aber weiterhin „im Interesse der Regensburgerinnen und Regensburger mit vollem Engagement für unsere Stadt und ein gutes Ergebnis der CSU in der bevorstehenden OB- und Stadtratswahl einsetzen“.

Der offene Brief in gesamter Länge zum Nachlesen:

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