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Bauarbeiten

Der Abriss am Kepler-Areal geht weiter

Am Dienstag sind Bagger zum Kepler-Areal in Regensburg ausgerückt. Nach Abbau der kleineren Gebäude folgt der Wirsing-Turm.
Von Isabelle Lemberger

Der Abriss des Studentenwohnheims am Kepler-Areal hat begonnen. Foto: Luis Münch
Der Abriss des Studentenwohnheims am Kepler-Areal hat begonnen. Foto: Luis Münch

Regensburg.Zum Kepler-Areal in Regensburg sind einige Bagger ausgerückt. Am Dienstag begann dort der Abriss des Studentenwohnheims. Anschließend soll dann der geplante Interims-ZOB, Zentraler Omnibusbahnhof, Gestalt annehmen.

Wie die Sprecherin des Evangelischen Siedlungswerks (ESW) bereits im August mitteilte, dauere es „mit Zeitpuffer“ voraussichtlich neun bis zwölf Monate, bis die Abbruchfirma alles dem Erdboden gleichgemacht haben wird.

Ursprünglich hatte die Stadt Regensburg auf diesem Areal den Bau des sogenannten Regensburger Kultur- und Kongresszentrums (RKK) geplant. Doch die Regensburger stimmten beim Bürgerentscheid im Oktober 2018 mit 61,7 Prozent dagegen.

Hier sehen Sie, wie die Abrissarbeiten vorangehen:

Abriss des Studentenwohnheims am Kepler-Areal

Jetzt entsteht ein neuer Interims-ZOB zwischen Hauptbahnhof und Galgenbergbrücke. Denn die derzeitige Situation des öffentlichen Nahverkehrs im Bahnhofsumfeld sei nach Angaben der Stadt Regensburg von Sicherheitsdefiziten, unattraktiven Umsteigebeziehungen, langen Fahrtwegen und einer fehlenden Übersichtlichkeit geprägt. Ein neuer Zentraler Omnibusbahnhof sei deswegen dringend notwendig.

Ab 2021 könnte der Interims-ZOB funktionieren

Für den Rückbau der Gebäude am Ernst-Reuter-Platz ist das ESW – Evangelisches Siedlungswerk – stellvertretend für die Eigentümerin, die Evangelische Pfründestiftung zuständig. Circa 5022 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche müssen verschwinden. Zuerst sollen die kleineren Gebäude und anschließend der Turm abgetragen werden. „Was die Sicherheit betrifft, können wir sagen, dass die Schadstoffe ordnungsgemäß nach entsprechend gesetzlichen Regularien entsorgt werden. Sie können sicher sein, dass wir dem Schutz der Bevölkerung hier einen sehr hohen Stellenwert geben“, teilte die Sprecherin des ESW der Mittelbayerischen mit.

Stadtentwicklung

Der Wirsing-Turm fällt erst 2020

Der Abriss des Hochhauses in Regensburg dauert mindestens neun Monate. Die Stadt braucht die Fläche dringend.

Nach Abschluss der gestarteten Abbrucharbeiten wird das Grundstück am Kepler-Areal an die Stadt übergeben, die anschließend mit der Errichtung des Interims-ZOB beginnt. Die Interims-Lösung ist Voraussetzung für die geplante Neugestaltung des Areals rund um den Hauptbahnhof. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sagte dazu: „Ab 2021 könnte der Interims-ZOB funktionieren, so dass man dann vor dem Bahnhof anfangen kann.“

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