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Der Paramentenschatz vom Stift Niedermünster

Der Wert des Fundes geht an die Million Euro, ist aber unbezahlbar: 500 Teile von Messgewändern aus vier Jahrhunderten!
Von Helmut Wanner, MZ

Kunsthistoriker Dr. Matthias Mayerhofer mit historischen Paramenten der Niedermünsterkirche Foto: altrofoto.de

REGENSBURG. Zur Ehre Gottes bestickten Generationen von Fräulein des Frauenstifts Niedermünster prachtvollste Messgewänder aus Lyonaiser Seide mit Gold- und Silberfäden. Die wertvollen Garnituren verschwanden nach der Liturgiereform in der Versenkung. Sie wurden in Schränke gelegt und vergessen. Der neue Dompfarrer Harald Scharf lässt sie jetzt von einem ambitionierten Kunsthistoriker inventarisieren. Der Fund von Niedermünster ließ die Fachwelt aufhorchen. Die deutsche Seidenpäpstin Barbara Beaucamp und Kunsthistoriker des Germanischen Nationalmuseum zeigten Interesse an dem Fund. Der wird jetzt genau erfasst und beschrieben. Zu Hochfesten wird der Dompfarrer das eine oder andere Schmuckstück wieder am Altar verwenden. Auch eine kleine Ausstellung und eine Veröffentlichung sind geplant.

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