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Bündnis

Der Widerstand gegen Rechts wächst

Die Aktion der Gastwirte, Neonazis und Rassisten nicht mehr zu bedienen, findet große Anerkennung.
Von Claudia Böken, MZ

Die Regensburger haben mit Neonazis und Rassismus nichts am Hut. Foto: MZ-Archiv

Regensburg.Diesen Erfolg hatten die Organisatoren kaum zu erhoffen gewagt: Kaum war in der MZ und auf MZ-online zu lesen, dass sich 85 Regensburger Gastwirte an der Aktion „Nazis werden nicht bedient“, beteiligen, schon waren es 90. Büro, Hofbräuhaus Regensburg, Karma Lounge, Rauschgold und Strand:Bad kamen neu hinzu.

Wohin man hörte, waren die Reaktionen auf dieses Bündnis in Regensburg positiv und voll des Lobs für die Zivilcourage. Die Chefin der Regensburg Tourismus GmbH, Sabine Thiele, war auch im Hinblick auf den Fremdenverkehr in der Welterbestadt begeistert: „Unser stärkster Auslandsmarkt ist Amerika. Und dort ist Nationalsozialismus im Zusammenhang mit Deutschland immer ein Thema.“ Dieses Signal, das Gastwirte in Regensburg durch die Aktion setzten, und überregional erscheinenden Schlagzeilen kämen dem Sicherheitsbedürfnis, gerade der amerikanischen Gäste, sehr entgegen.

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